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Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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Ein inklusives Poetry-Experiment im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(07.05.2024) Schülerinnen und Schüler der Wöhlerschule, der Schule am Sommerhoffpark, einer Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören, und der Beruflichen Schule Berta Jourdan präsentieren am Montag, 13. Mai, im Institut für Stadtgeschichte im Rahmen eines Poetry Slam ihre poetischen Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit literarischen Klassikern entstanden sind.

Unter Anleitung von Poetry-Slammer Florian Cieslik haben sich Schülerinnen und Schüler mit den Frankfurter Dichtern Friedrich Stoltze, Maximilian Klinger und Robert Gernhardt und nicht zuletzt mit dem gebürtigen Frankfurter Johann Wolfgang von Goethe auseinandergesetzt. Entstanden sind dabei eigene literarische Texte, die im Refektorium des Karmeliterklosters mit Witz, Tiefe, viel Herzblut, Sprachgefühl und Mut vorgetragen werden.
 
Der Abend wird moderiert von Franziska Deliry, Lehrerin für Deutsch, Musik und Latein, Inklusionsbeauftragte an der Wöhlerschule und Mitglied im Arbeitskreis Inklusion der Polytechnischen Gesellschaft. Zwei Gebärdendolmetscherinnen übersetzen für die höreingeschränkten Zuhörer und Zuhörerinnen.

Das Projekt „Literatur uneingeschränkt“ wurde vom Arbeitskreis Inklusion der Polytechnischen Gesellschaft entwickelt und findet nun im zweiten Jahr statt. Die Veranstaltung, die in Kooperation von der Polytechnischen Gesellschaft und dem Institut für Stadtgeschichte getragen wird, beginnt um 18 Uhr im Refektorium des Karmeliterklosters in der Münzgasse 9. Der Eintritt ist frei, an die Bühnenshow schließt sich ein Umtrunk an. Um Voranmeldung wird per E-Mail an ptg@polytechnische.de wird gebeten. (ffm)