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Edgar Reitz `Die zweite Heimat`: Filmreihe bis 20. August im DFF

Zeitgleich mit dem Erscheinen von Edgar Reitz‘ Autobiografie Filmzeit, Lebenszeit (2023), die der Regisseur bereits im April beim Lichter Filmfest persönlich im DFF vorgestellt hat, wurde mit Die zweiteHeimat – Chronik einer Jugend (1988–1992) eines der zentralen Werke des Filmemachers in einer neuen digitalen Restaurierung veröffentlicht.

Über den August verteilt zeigt das Kino des DFF nun die epische Filmserie, die zu Teilen in Farbe, und zu Teilen in Schwarzweiß gedreht wurde.

In 13 Filmen mit einer Gesamtlänge von rund 26 Stunden erkundet Die zweite Heimat unter anderem das künstlerische und studentische Milieu vom München der 1960er Jahre und verbindet dabei Fiktion mit Zeitgeschichte. Allein durch seine Länge und Vielschichtigkeit – das Drehbuch etwa umfasste 2143 Seiten und enthält 71 Sprech- sowie 310 Nebenrollen – gehört Edgar Reitz‘ Fortführung von Heimat – Eine deutsche Chronik dabei zu den außergewöhnlichsten Projekten der deutschen Filmgeschichte. Seine Sogwirkung entfaltet die Filmserie vor allem durch die Erfahrung im Kinosaal.

Ticketinfo: Eine Dauerkarte kostet 65,- Euro, ein Einzelticket 8,- Euro. Da die einzelnen Folgen in sich geschlossene Handlungen erzählen, lohnt sich auch der Besuch einzelner Vorstellungen.

Reitz beschreibt aber auch die persönlichen Schicksale und Entwicklungen der Hauptpersonen, denen er in jedem der einzelnen Filme einen Fokus widmet und lässt seine Figuren Situationen erleben, die sich in seiner eigenen Biografie wiederfinden.
 
Regisseur Edgar Reitz und Darstellerinnen Salome Kammer und Anke Sevenich zu Gast im DFF
Am 12. August ab 17 Uhr ist Edgar Reitz persönlich zusammen mit Salome Kammer (Darstellerin Clarissa) im DFF zu Gast, um Folge 7: Weihnachtswölfe und Folge 8: Die Hochzeit – zwei seiner Lieblingsepisoden der Filmreihe – zu präsentieren. 

Anke Sevenich (Darstellerin "Schnüsschen") wird am 20. August ab 17:15 Uhr über Folge 12: Die Zeit der vielen Wörte und Folge 13: Kunst oder Leben  nach deren Vorführungen sprechen.

DFF - Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Schaumainkai 41- 60596 Frankfurt am Main www.dff.film