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Letzte Aktualisierung: 18.05.2022

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Do’s und Don’ts für den perfekten Lebenslauf

von Bernd Bauschmann

(04.05.2022) Es ist ein altes Problem und jeder, den man fragt, wird irgendwann zustimmen müssen. Das Schreiben von Bewerbungsunterlagen ist langwierig und nicht sonderlich spannend. Im Besonderen trifft dies auf Anschreiben und Lebenslauf zu. Dies so zu sehen, ist natürlich ein Fehler.

Foto: Pexels / Sora Shimazaki
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Warum ist der Lebenslauf so wichtig bei einer Bewerbung?
Es ist klar, dass die Personalentscheider wissen müssen, wer sich für den Job, den sie ausgeschrieben haben, interessiert. Entsprechend widmen sie sich zuerst der Thematik des Lebenslaufes, den man über diverse Homepages, etwa auf cvmaker.de schnell und problemlos erstellen kann. Denn, und wir werden uns dem gleich noch einmal mit gebotener Schärfe widmen, der erste Eindruck ist dermaßen wichtig, dass es hierfür keine zweite Chance gibt.

Ein Personalentscheider kann in kürzester Zeit erkennen, ob ein Kandidat geeignet ist, oder nicht. Dies erkennt er unter anderem an der Frage, wie viel Mühe sich der Bewerber mit Lebenslauf und Anschreiben gegeben hat. Aber bevor er auch nur einen Blick auf das Anschreiben wirft, schaut er sich den Lebenslauf an.

Der erste Eindruck zählt
Dreiundvierzig Sekunden benötigt der Personaler, wovon er zweiundzwanzig den unter dem Aspekt „Berufserfahrung“ aufgeführten Punkten widmet. Hernach wirft er einen Blick auf die Ausbildung, der er sechs Sekunden Zeit einräumt. Es lässt sich also hier auch eine Menge falsch machen.

Das geht schon beim Layout los. In Deutschland hat sich der tabellarische Lebenslauf durchgesetzt und dieser sollte, so es nicht anders gefordert wird, auch verwendet werden. Hier findet der Mitarbeiter der Personalabteilung auch alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Wir erinnern uns: im Schnitt ist nach dreiundvierzig Sekunden alles vorbei.

Worauf kommt es beim perfekten Lebenslauf an?
Neben den ganzen, wirklich wichtigen Punkten, wie etwa Kontaktdaten, kommt es auch darauf an, dass der Lebenslauf an die Stelle angepasst wird. Ein Lebenslauf für einen Job im Handwerk kann anders gestaltet werden, als ein Lebenslauf für einen Journalistenjob.

Was genau muss aber im Lebenslauf aufgeführt werden?
Wir sprachen schon von den Kontaktdaten, was E-Mail-Adresse und Wohnanschrift genau so beinhaltet, wie Name und Telefonnummer. Gerade bei E-Mails oder auch Skype-Namen raten wir zur Seriosität.

Der berufliche Werdegang ist für die Entscheider von deutlichem Interesse, weswegen der Fokus auf diesem Punkt liegen sollte. Sprich: Welche Posten, Aufgaben und Verantwortungsbereiche hatte man im Lauf seiner Arbeitszeit inne? Wie lange dauerten die entsprechenden Beschäftigungsverhältnisse?

Tipp: Man beginnt bei der Auflistung mit den Informationen, welche die aktuellsten sind.

Aber auch die Fragen, welche Ausbildung man genossen hat und welche Position man im neuen Unternehmen anstrebt, sollten im Lebenslauf ersichtlich sein. Hinzu kommt noch die Aufzählung von Kenntnissen und Qualifikationen, die sogenannten Hard Skills, sowie die Nennung von für den Job relevanten Hobbys als Soft Skills.

Worauf Personaler besonders achten
Wie schon angemerkt, erkennt ein Personaler, ob man sich die Mühe gemacht hat, den Lebenslauf individuell für den ausgewählten Beruf anzufertigen. Dies ist daran ersichtlich, ob der Lebenslauf, ebenso wie das Anschreiben, an die Stellenausschreibung angepasst wurden. Des Weiteren wird auf ein sauberes Layout geachtet und auf ein professionelles Bewerbungsfoto.

Do’s und Don’ts beim perfekten CV
Wie schon angemerkt, kann man eine Menge beim Abfassen eines CVs, Curriculum Vitaes oder auch Lebenslauf, falsch machen.

Hobbys, die nichts mit der Stelle zu tun haben und auch keinen tieferen Einblick in die Soft Skills werfen lassen, sollten beispielsweise nicht im CV auftauchen. Gleiches gilt für Berufserfahrungen, die irrelevant sind. Obacht, auch bei E-Mail-Adresse und Skype-Namen. „John Smith“ ist in diesem Fall einem Skypealias wie „I_am_Doctor_Who“ für offizielle Kontakte vorzuziehen. Das man im CV keine Unwahrheiten verbreitet, sollte auch klar sein. Und man sollte auch keinen allzu ausschweifenden Lebenslauf versenden. Lieber schreibt man kurz und knackig.

Da auch das Design zu den Auswahlkriterien gehören kann, sollte dieses der Bewerbung und dem Job angemessen sein. Dies gilt auch bezüglich des Dateinamens. Dieser sollte neutral sein:  „CV_EigenerName_AktuellesDatum“

Fazit
Der Lebenslauf ist zwar ein wichtiger, aber nur ein winziger Teil des Gesamtpaketes „Bewerbung.“ Welche Möglichkeiten es hierfür gibt, erfahren Interessierte hier, sowie hier.