Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

Werbung
Werbung

Dirigent Sir Antonio Pappano gastiert in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(19.04.2024) Übergang in ein neues biografisches Kapitel: Für den Dirigenten Sir Antonio Pappano ist die Spielzeit 2023/24 mit einem Abschied und einem gleitenden Beginn verbunden. Im vergangenen November folgte er letztmals als Chefdirigent des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia der Einladung in die Alte Oper Frankfurt. Am Donnerstag, 2. Mai 2024, ist Sir Antonio Pappano von 20.00 Uhr an erneut in der Alten Oper zu Gast.

Bildergalerie
Sir Antonio Pappano
Foto: Mark Allan
***
Janine Jansen
Foto: Marco Borggreve
***

Diesmal gemeinsam mit dem London Symphony Orchestra, dem er ab der kommenden Saison als „Chief Conductor“ vorsteht und jetzt bereits als „Chief Conductor Designate“. Für Sir Antonio Pappano bedeutet der Wechsel ans Pult des London Symphony Orchestra die Intensivierung einer bereits seit fast drei Jahrzehnten bestehenden fruchtbaren Zusammenarbeit. „Das war eine der wichtigsten Beziehungen meines Lebens“, sagt der Brite mit italienischen Wurzeln über seine Verbindung zum Orchester, dessen „Mischung aus einer ganz eigenen Energie, aus Fingerspitzengefühl und Virtuosität“ ihn seit Langem begeistern. „Für einen Dirigenten ist es ein Traumposten“, freut er sich auf sein neues Aufgabenfeld.

In den Großen Saal bringen die Musikerinnenund Musiker ein Programm mit drei Werken des 20. Jahrhunderts, die auf höchst unterschiedliche Weise die klangsinnlichen Ausdrucksmöglichkeiten des Orchesters ausreizen: zunächst das farbschillernde Frühlingsbild „D’un matin de printemps“ von Lili Boulanger, das vermutlich letzte Orchesterwerk der 1918 mit nur 24 Jahren verstorbenen französischen Komponistin, deren Schaffen erst gerade wiederentdeckt wird. 1939 gelang dem US-Amerikaner Samuel Barber mit seinem Violinkonzert ein Klassiker der Konzertliteratur des 20. Jahrhunderts, ein Werk, das nicht nur emotional in die Tiefe geht, sondern auch einen motorisch-furiosen Schlusssatz bereithält. Der anspruchsvolle Solopart liegt in den Händen der niederländischen Geigerin Janine Jansen, die damit ihre langjährige Zusammenarbeit mir Sir Antonio Pappano um ein neues Projekt erweitert. Beschlossen wird der Abend mir Sergej Rachmaninows zweiter Sinfonie, die vor allem im langsamen Satz mit einer Fülle melancholischer Melodien aufwartet.

Abonnement Orchester Premium und Orchester Premium Plus

€ 36,- / 57,- / 89,- / 115,- / 129,- / 149,- (Endpreise). Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de