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Letzte Aktualisierung: 21.06.2021

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Digitale Sonderausstellung zur Geschichte des Stoltze-Denkmals im Stoltze-Museum

von Ilse Romahn

(27.05.2021) Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse beteiligt sich am Tag für die Literatur in Hessen am Sonntag, 30. Mai, erstmals mit einem digitalen Angebot.

Hühnermarkt vor 1945
Foto: Stoltze-Museum
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Auf der Website www.frankfurter-sparkasse.de/stoltze nimmt die Kuratorin die Interessentinnen und Interessenten auf einen digitalen Rundgang durch die Räumlichkeiten des Stoltze-Museums mit. Die aktuelle Sonderausstellung „Ihm zum Ruhm und dauerndem Gedächtniß – 125 Jahre Denkmalbrunnen für Friedrich Stoltze“ ist in einer Kurzfassung ebenfalls auf der Website zu sehen.

Das Stoltze-Denkmal wurde 1895 von den Frankfurter Bürgerinnen und Bürgern als sichtbare Erinnerung an den 1891 verstorbenen beliebten und populären Freiheitsdichter und Satiriker auf dem Hühnermarkt errichtet. Der zentrale Platz der Frankfurter Altstadt ist nur wenige Schritte vom Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse entfernt, das 2018 in das Haus „Weißer Bock“, Markt 7, umziehen konnte. Im Quartier zwischen Römer und Dom wurde Stoltze 1816 geboren. Hier wuchs er auf und kam im elterlichen Gasthof „Zum Rebstock“ erstmals mit den Idealen von individueller Freiheit und Bürgerrechten in Berührung, die er in seiner satirischen Wochenzeitschrift „Frankfurter Latern“ ein Leben lang verteidigen sollte.

Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse bleibt auf Grund seiner räumlichen Gegebenheiten in Pandemiezeiten noch bis auf Weiteres geschlossen.