Die verschobenen Nibelungen
Programmänderung zur Spielzeiteröffnung der Volksbühne im Großen Hirschgraben
Die Volksbühne im Großen Hirschgraben wird ihre kommende Spielzeit im Herbst nicht wie ursprünglich angekündigt mit Oscar Straus’ „Die lustigen Nibelungen“ eröffnen. Stattdessen steht der „Urfaust“ von Johann Wolfgang Goethe auf dem Spielplan.
Was ist der Grund? Michael Quast: „Wie für alle Stücke, die wir auf die Bühne bringen, mussten wir auch für die „lustigen Nibelungen“ Förderanträge stellen, um sie finanzieren zu können. Wie immer ist dies ein unwägbares Spiel, und diesmal ist es nicht gelungen, genügend Geld für das Regieteam, die Probenhonorare, das Bühnenbild und die Kostüme aufzutreiben. Wir wollen aber unsere Stück in der Qualität auf die Bühne bringen, die unserem Anspruch und den Erwartungen unseres Publikums gerecht wird.“
Nun also der „Urfaust“, Goethes Frühfassung des berühmten Stoffes, vom Sturm und Drang bewegten jungen Autor noch vor seiner Abreise nach Weimar in Frankfurt mit unverkennbar frankfurterischem Zungenschlag zu Papier gebracht. Diese Produktion gelingt zu einem Drittel der Kosten, die für die Operette nötig gewesen wären.
„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Alle haben sich auf „Die lustigen Nibelungen“ gefreut. Aber sie ist notwendig, als Privatheater können wir nicht in die roten Zahlen rutschen. So werden aus den lustigen die verschobenen Nibelungen und wir können aus unserer Nachbarschaft zum Goethehaus neuerlich Funken schlagen.“ erklärt Michael Quast, der u.a. die Rolle des Mephisto übernehmen wird.
Bereits gekaufte Karten behalten automatisch ihre Gültigkeit. Die Vorstellungstermine bleiben bis auf den 04. und 2912. unverändert, lediglich das Programm ändert sich. Wenn ein Besuch des neuen Programms nicht infrage kommt, können bis zum 30. September 2026 alternativ über die entsprechenden Vorverkaufsstellen oder über die Hotline bei Reservix unter (069)427262649 bzw. per Mail an theaterservice@reservix.de storniert und erstattet werden
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