Die schönste Nebensache der Welt
Premiere am 18. Februar am Staatstheater Darmstadt
„Mein Eindruck ist, dass ein Bild von Sex in der Gesellschaft existiert, das wenig mit der Realität zu tun hat. Das fängt an mit den Erzählungen darüber, was attraktiv, was sexy ist. Wann man wie welche Erfahrungen gemacht haben muss. Was sich gehört und was nicht. Niemand kann dem genügen. Das verkrampft, macht das Thema zu etwas Problematischem. Dabei ist da so viel Schönes. Dazu möchte ich einladen: Zu Neugierde, Lust, Entspanntheit mit allem, das mit Sexualität zusammenhängt“, erzählt Regisseurin Nike Marie Steinbach.
„Sexuelle Identität ist ein Möglichkeitsraum, ohne klare Abgrenzungen.“ Genauso wenig vorgegeben sind die Texte des Stücks, die überwiegend aus den persönlichen Themen der Spielenden im Probenprozess erst entstehen und von Felicitas Higgins in eine Textfassung gebracht werden. Liebe und Zärtlichkeit werden an diesem Theaterabend ebenso eine Rolle spielen wie Trieb und Befriedigung bis hin zu Porno und Fantasien.
Mitwirkende sind Kamran Batebi, Marina Hardt-Mitidieri, Maris Kaupp, Gero Klein, Sonja Mahr, Mike Liam Patesanu, Bhavika Sharma und Marion Gruneberg. Regie & Bühne Nike-Marie Steinbach, Kostüm Isabell Wibbeke, Musik Oliver Krakow, Texte Felicitas Higgins.
"Wir wissen noch nicht was es wird, aber es geht um Sex". Premiere am 18. Februar, 19:30 Uhr / Kammerspiele.
Weitere Vorstellungen am 17., 25. und 26. März.
Einzelkarten 12 bis 38,50 Euro.
Staatstheater Darmstadt, Georg-Büchner-Platz 1, 64283 Darmstadt www.staatstheater-darmstadt.de