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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Die komplette Anleitung zum CFD Trading

von Bernd Bauschmann

(15.09.2022) Klassische Geldanlagen sind in Deutschland noch immer sehr beliebt. Von der Lebensversicherung bis hin zu Immobilien gibt es eine Reihe von Alternativen, die ein hohes Maß an Sicherheit bieten. Der Nachteil: Diese Sicherheit wird oft mit relativ niedrigen Renditen erkauft. Wer aus seinem Ersparten dagegen mehr machen will, sollte zumindest einen Teil des Budgets mit einem höheren Risiko investieren.

Symbolfoto
Foto: Pixabay / Pexels
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Eine Möglichkeit dafür ist das CFD Trading. Mit Hilfe von "ContractsforDifference", kurz CFDs, kann man von der Entwicklung des Kurses eines bestimmten Basiswerts profitieren. Liegt man mit seiner Einschätzung richtig, kann man hohe Renditen erzielen. Eine wichtige Voraussetzung für den cfd handel ist ein Broker, der eine möglichst große Auswahl an Basiswerten bietet. Die Palette reicht von Aktien oder Indizes bis hin zu Währungspaaren oder Rohstoffen.

Lange Geschichte, viele Märkte
CFDs gibt es bereits seit den 1990er Jahren, allerdings waren diese Instrumente damals nur für professionelle Händler zugänglich. Durch das Internet und das immer weiter verbreitete Online Trading hat sich das Bild jedoch gewandelt. Heute ist es auch für private Anleger kein Problem, ein Konto bei einem Broker zu eröffnen, der den Handel mit CFDs im Portfolio hat.

Wer das potenzielle Risiko bei solchen Investments im Blick behält, profitiert vom CFD Trading vom Zugang zu vielen Märkten. Mit diesen Instrumenten ist es zum Beispiel möglich, auf die Entwicklung der Kurse von Rohstoffen wie Öl, Gold oder gar Kaffee und Weizen zu sehen. Aktien oder Indizes sind ebenfalls beliebte Basiswerte. Anders als beim direkten Kauf von Aktien fallen die Gebühren im CFD Trading in der Regel sehr gering aus. Somit eignen sich diese Instrumente in vielen Fällen, um von kurzfristigen Bewegungen der Kurse zu profitieren.

Ein weiterer Vorteil gegenüber dem klassischen Wertpapiergeschäft: Der Kapitaleinsatz ist relativ gering, da CFDs in der Regel einen Hebel enthalten. Trader müssen für ihre Positionen also nur eine Sicherheitsleistung (Margin) beim Broker hinterlegen. Selbst kleine Bewegungen der Kurse können auf diese Weise zu hohen Gewinnen führen. Die wachsende Popularität von CFDs ist somit wenig verwunderlich.

Risiko im Blick behalten
Bevor man selbst mit dem CFD Trading startet, sollte man sich natürlich ausführlich damit beschäftigen. Bei der Höhe des gewünschten Hebels spielt die eigene Risikobereitschaft eine wichtige Rolle. Wer schon mit kleinen Kursausschlägen hohe Renditen erreichen will, muss umgekehrt wissen, dass einzelne Trades auch zu einem kompletten Verlust des dafür eingesetzten Kapitals führen können. Umgekehrt lässt sich das Risiko natürlich durch einen kleineren Hebel begrenzen – dann sind aber auch die möglichen Renditen etwas geringer.

Alles in allem bietet der Handel mit CFDs also durchaus interessante Chancen. Wer sich für die Börse interessiert und gerne neue Dinge testet, sollte sich zumindest einmal mit dieser Form des Tradings beschäftigen. Die meisten Broker haben zudem kostenlose Demokonten im Angebot, mit denen man erst einmal ein Gefühl für den Markt bekommen kann.