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Letzte Aktualisierung: 13.04.2021

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Die KAV unterstützt die Einrichtung eines Jugendparlamentes

von Ilse Romahn

(06.04.2021) Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) ist schon lange der Ansicht, dass ihr eigener Name zu lang und unzeitgemäß ist. Sie bemüht sich seitdem um einen Namen wie „Migrantenparlament“ oder „Integrationsparlament“ – auch, weil das Wort Parlament in so gut wie allen Sprachen die gleiche Bedeutung hat und somit sofort von allen Migrantinnen und Migranten verstanden wird.

Als Gegenargument diente jedoch oft die Behauptung, der Name „Parlament“ sei sozusagen gesetzlich geschützt; nur der Landtag und der Bundestag dürfe sich aufgrund ihrer gesetzgebenden Gewalt so nennen.

Die Bezeichnung Jugendparlament oder Studentenparlament wird jedoch angewendet – und nach Ansicht der KAV-Mitglieder zurecht. Es wertet diese Institutionen auf und trägt zum unmittelbaren Verständnis bei, um was für eine Art Gremium es sich handelt.

Das Gremium unterstützt deshalb mit Nachdruck dieses Jugendparlament und arbeitet weiterhin dafür, selbst eine analoge Bezeichnung erhalten zu dürfen. (ffm)