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Letzte Aktualisierung: 21.05.2024

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Die Frankfurter gingen an der Saale baden

Skyliners unterlagen den Basketballern aus Jena mit 77:76

von Norbert Dörholt

(07.05.2024) Kein Matchball für niemanden. In dem nach dem Modus „best of five“ ausgetragenen Viertelfinale zwischen den Basketballern der Fraport Skyliners und Medipolis SC Jena steht es ausgeglichen 1:1. Dabei hatte Frankfurt beim Gastspiel am Sonntag an der Saale gar die Chance, sich einen Matchball zu erarbeiten, doch die Wissenschaftsstädter behielten letztlich mit 77:76 hauchdünn die Oberhand.

Foto: Fraport Skyliners
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Nach zwischenzeitlich 13 Zählern Rückstand im dritten Viertel schalteten die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer in der Verteidigung zwei Gänge höher, erlaubten den Gastgebern im Schlussabschnitt nur zehn magere Punkte und hatten den Sieg so gut wie in der Hand, doch der stete Jenaer Gang die Freiwurflinie machte dem Auswärtscoup einen Strich durch die Rechnung.

Spiel drei der nach dem Modus „best of five“ ausgetragenen Serie findet  wieder in der Süwag Energie Arena statt, und zwar am Mittwoch, 8.5. Tipoff ist um 19 Uhr. Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 19 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

Denis Wucherer, Headcoachder Fraport Skyllners, sagte dazu: „Wir schon im ersten Spiel ging es auch heute physisch zu, da gab es am Brett oft auf die Pfoten. Dass es trotz des deutlichen Ungleichgewichtes bei den Freiwürfen am Ende sogar noch dazu kommt, dass wir das Ding an der Linie dicht machen können, muss Ironie des Schicksals sein. Insgesamt lässt sich festhalten, dass wir in der Verteidigung präsent waren, müssen uns am Mittwoch aber von Beginn an mehr wehren. Jetzt haben wir ein „best of three“, bei dem wir mit den eigenen Fans im Rücken den ersten Stich setzen wollen.“

Und Kendall Chones vom SC Jena meinte: „Frankfurt ist eine verdammt gute Mannschaft, die heute wieder einmal bewiesen hat, warum sie die beste Verteidigung der Liga hat. Es ist uns gelungen, mit einer besseren Einstellung und Körpersprache als in Spiel eins aufs Feld zu gehen, wenngleich wichtige Leute gefehlt haben.“

Wucherer startete mit einer ersten Fünf um Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Justin Onyejiaka, Jacob Knauf und David Muenkat in die Partie. Lorenz Brenneke fiel aufgrund eines im Hauptrundenspiel gegen Kirchheim erlittenen Jochbeinbruchs weiterhin aus. Kevin McClain pausierte aufgrund muskulärer Probleme. Bei Jena fehlte der angeschlagene Stephan Haukohl. Da Jena abermals in einem der extra für die Playoffs produzierten zwei (!) blauen Trikotsätze auflief, spielten die Fraport Skyliners erneut im weißen Zwirn.

Für Frankfurt stand Booker Coplin (31:13min) am längsten auf dem Parkett. Für Jena rissen mit Amir Hinton (37:06min), Robin Lodens (26:46min), Rasheed Moore (34:54min) und Joshiko Saibou (32:11min) gleich vier Spieler mehr Minuten ab. Marco Völler, Dreiergott: Hatte der Frankfurter Kapitän schon beim Auftakt der Viertelfinalserie von „Downtown“ getroffen, schlug er auch in Spiel zwei aus der Distanz zu. Damit netzte er erstmals seit Oktober 2023 in zwei aufeinander folgenden Spielen von jenseits des Perimeters ein.