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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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Die Alte Oper im Lockdown

von Ilse Romahn

(04.03.2021) Kulturdezernentin Ina Hartwig hat sich gemeinsam mit Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper Frankfurt, ein Bild vom Stand der Baumarbeiten in der Ebene 2 des Konzerthauses gemacht.

Kulturdezernentin Ina Hartwig mit Markus Fein, Intendant und Geschäftsführer der Alten Oper, im Foyer der Alten Oper, das zurzeit umgebaut
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Roessler
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Das Foyer in der zweiten Ebene der Alten Oper erhält durch den Umbau und die Neugestaltung eine zeitgemäße und offenere Anmutung. Künftig werden größere Flächen zur Verfügung stehen, sodass das Foyer flexibler nutzbar ist, was nicht zuletzt auch der Multifunktionalität des Hauses dient. Der Umbau ist verknüpft und eng verbunden mit den Bauarbeiten zur allgemeinen Brandschutzsanierung, deren Kosten die Stadt Frankfurt trägt.

„Es ist erfreulich, dass trotz des Lockdowns die Arbeiten auf Hochtouren laufen und die Ebene 2 zusammen mit dem Foyer bis zum 40-jährigen Jubiläum der Alten Oper im August fertig sein werden“, erklärt die Dezernentin bei ihrem Rundgang. 1944 brannte das Opernhaus bis auf die Grundmauern und die Dachkonstruktion vollständig aus. 1976 gab der Frankfurter Magistrat grünes Licht für den Wiederaufbau, der am 28. August 1981 mit einer feierlichen Eröffnung abgeschlossen wurde.

Markus Fein ergänzt: „Die Umgestaltung des Foyers in der Ebene 2 gibt uns, neben der Nutzung als Pausenfoyer, vielfältige Möglichkeiten. Wir werden die neuen Räumlichkeiten zum Beispiel für Begleitveranstaltungen, Künstlergespräche, kleinere Konzerte und im Bereich Kongresse und Events nutzen. Die Alte Oper versteht sich als ein Ort der Begegnung. Mit dem neugestalteten Foyer werden wir dies auf schöne Weise noch erlebbarer machen können.“

Die Neugestaltung des Foyers in der Ebene 2 wird durch die Förderung der Dr. Marschner Stiftung und der Cronstett- und Hynspergischen evangelischen Stiftung ermöglicht, die eine Spende in Höhe von insgesamt einer Million Euro zur Verfügung gestellt haben. „Ich danke beiden Stiftungen für ihre großzügige Zuwendung, die diesen Umbau erst möglich gemacht haben und zeigen, wie eng die Bürgerschaft mit der Alten Oper verbunden ist“, erklärt Hartwig. (ffm)