DGB zum Koalitionsstreit: 66 Prozent geförderter Wohnraum ist „gesunde Mischung“
„Die Anzahl an Mittelstands- und Sozialwohnungen reicht nicht annähernd aus, um alle Berechtigten zu versorgen. Das führt dazu, dass sich viele Beschäftigte keinen Wohnraum in der Stadt leisten können, sondern nach außerhalb umziehen müssen. Davon sind inzwischen auch gut qualifizierte Fachkräfte betroffen. Das führt nicht nur zu Verdrängung, sondern auch zu mehr Verkehr und weniger Freizeit.“
Der DGB Frankfurt habe daher die Position, dass es in einer Stadt wie Frankfurt eine Drittelparität beim Wohnungsbau geben solle – auch bei privaten Trägern: ein Drittel Sozialbau, ein Drittel Mittelstandsförderung und ein Drittel freier Markt. So schaffe man keine sozialen Brennpunkte, sondern vielfältige, lebendige Stadtteile. „Wenn das freie Drittel nicht von öffentlichen Wohnbaugesellschaften geleistet werden kann, dann müssen zumindest auch die Privaten in die Pflicht genommen werden. Es kann nicht sein, dass auf Kosten der Allgemeinheit der Profit maximiert wird und alteingesessene Frankfurterinnen und Frankfurter sich keine Wohnung mehr leisten können“.
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