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Letzte Aktualisierung: 05.06.2020

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Deutscher Musikrat in der Coronakrise: "Nur gemeinsam sind wir stark"

von Prof. Christian Höppner

(06.04.2020) Der Deutsche Musikrat hat bereits zu Beginn der Coronakrise, am 6. März, eine Umfrage unter Kulturschaffenden zu den Auswirkungen der aktuellen Maßnahmen auf ihre Arbeit initiiert. Bis zum Ende der Umfrage am 31. März nahmen etwa 4000 Institutionen und Personen teil.

Die Auswertung der Umfrage ergab, dass rund 98 Prozent des Musiklebens von der Krise betroffen sind. Dies gilt nicht nur für Soloselbständige, sondern für das gesamte Musikleben, darunter die Musikwirtschaft, die Amateurmusikszene, den musikpädagogischen Bereich und die freien Ensembles. Das vom Bund beschlossene Hilfspaket schließt die Kulturschaffenden mit ein und ist ein erster wichtiger Schritt.
 
Dazu Prof. Christian Höppner, Generalsekretär des Deutschen Musikrates: „Der Deutsche Musikrat dankt der Bundesregierung, den Abgeordneten des Deutschen Bundestages und den Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder für das in der vergangenen Woche verabschiedete Hilfspaket zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Die von Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters mit ihren Kabinettskolleginnen und -kollegen erzielte Einigkeit, den Kulturbereich vollumfänglich in dieses Hilfspaket mit einzubeziehen, ist eine Chance für unsere Gesellschaft. Es lindert nicht nur soziale und wirtschaftliche Not, sondern unterstreicht auch die Systemrelevanz der Kultur in unserer Gesellschaft. Für die Bekämpfung dieser weltweiten Krise, für die es keine Blaupause gibt, ist Solidarität die wichtigste Voraussetzung. Auch wenn wir physischen Abstand halten: Nur gemeinsam sind wir stark.

Nachsteuerungsbedarf gibt es bei der Umsetzung des Hilfspakets, insbesondere bei der Unterstützung für die bildungskulturelle Infrastruktur und die freien Ensembles.“

Weiterführende Informationen finden: https://www.musikrat.de/musikpolitik/corona und https://www.bundesregierung.de/breg-de/bundesregierung/staatsministerin-fuer-kultur-und-medien