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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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Deutsch mich nicht voll. Was darf die Kunst?

von Ilse Romahn

(25.03.2021) Podiumsdiskussion am 26. März, 20.00 Uhr, Live-Stream unter www.schauspielfrankfurt.de

Die Kunstinstallation `Deutsch mich nicht voll`entlang der Glasfassade des Schauspiel Frankfurt hat die Gemüter erregt – bei den Befürwortern wie bei den Kritikern. Die Reaktionen darauf machen deutlich, wie sich die Formen und damit auch die Inhalte unseres Denkens und unserer Debatten durch die mediale Revolution verändert und Ängste verstärkt haben: Fieberhaft suchen die Menschen nach Zugehörigkeit und mit einer »identitären Logik«, wie es der Soziologe Armin Nassehi nennt, versuchen sie, die Welt neu zu ordnen.

Vor diesem Hintergrund lädt das Schauspiel Frankfurt ein, gemeinsam mit Experten undExpertinnen aus Kunst und Kultur über Identität, Mehr- und Minderheitserfahrungen zu diskutieren und darüber zu sprechen, welche Rolle die Kunst dabei übernehmen kann oder soll.

Mitwirkende: Anita Beckers (Galeristin), Nuran David Calis (Regisseur), Carl Hegemann (Dramaturg), Uwe Kammann (Journalist), Anselm Weber (Geschäftsführer und Intendant des Schauspiel Frankfurt), Naneci Yurdagül (Künstler „Deutsch mich nicht voll“) und Sara Bhatti (Moderation).

Die für ursprünglich am 26. März angekündigte digitale Lesung LTI Lingua Tertii Imperi – Sprache des Dritten Reiches wird auf den 27. März ab 20.00 Uhr verschoben.