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Letzte Aktualisierung: 06.12.2022

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Design und Kunst statt Leerstand

Höchster Designparcours am 26./27. November

von Ilse Romahn

(23.11.2022) Am ersten Adventswochenende von Samstag, 26., bis Sonntag, 27. November, beleben zum 18. Höchster Designparcours wieder jungen Designer, Künstlerinnen und Künstler, Fotografinnen und Fotografen und andere Kreative den Stadtteil. Nachdem der Höchster Designparcours im Sommer 2021 und 2022 coronabedingt als „Outdoor-Spezial“ durchgeführt wurde, kann er nun wieder „regulär“ in zwischengenutzten Innenräumen stattfinden.

Der Höchster Designparcours findet zum 18. Mal statt
Foto: Nassauische Heimstätte, Foto:Marc Strohfeldt  
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Bespielt werden wie in der Vergangenheit leerstehende Gewerberäume und andere nicht zugängliche Räume in der Innenstadt und Altstadt von Höchst. Einige davon dürften für die Besucherinnen und Besucher von ganz besonderem Interesse sein, etwa die Räume der ehemaligen Gaststätte „Melodie“ in der Bolongarostraße 155. Das denkmalgeschützte Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert steht schon lange leer. Nun planen die Eigentümer die Sanierung und eine neue Nutzung. Davor steht es für den Höchster Designparcours zur Verfügung.
 
Zu den Ausstellerinnen und Ausstellern in den zwischengenutzten Räumen kommen die Aktivitäten der in Höchst ansässigen Kreativen, etwa dem Label Höchst*Schön und dem ffj Büro für Typografie und Gestaltung am Höchster Markt, dem Atelier Frank Mayer - Neue Ästhetik aus Höchst in der Bolongarostraße oder LiwieLindau - textile Verbindungen am Höchster Schlossplatz. Im KunstRaum Westkunst Frankfurt Nied findet am 26. November um 18 Uhr die Vernissage zur 15. Petersburger Hängung statt. Auch die Wunderbar in der Antoniterstraße ist diesmal Teil des Höchster Designparcours. Dort ist noch bis zum Januar 2023 die Ausstellung „Wenn Roboter träumen“ des Künstlers Nicolai Richter aus Griesheim zu sehen. An 14 Orten finden sich so beim 18. Höchster Designparcours die Ideen, Werke und Produkte von lokalen und regionalen Kreativen. So ergibt sich auch diesmal wieder ein kreativer Parcours kreuz und quer durch die Höchster Alt- und Innenstadt. Eine Kooperation gibt es zudem mit dem Filmforum Höchst in der Emmerich-Josef-Straße. Dieses zeigt in Kooperation mit dem Höchster Designparcours den aktuellen Film „In einem Land, das es nicht mehr gibt“, der in der subkulturellen Modeszene der DDR spielt.
 
Insgesamt bietet auch der 18. Höchster Designparcours wieder einen besonderen Überblick über die Kreativszene der Region. Besucherinnen und Besuchern verschafft er die Möglichkeit, persönliche Gespräch mit den Kreativen zu führen, neue Produkte kennenzulernen und gleichzeitig Höchst (neu) zu entdecken. Alle Besucherinnen und Besucher sind dabei eingeladen, während des Parcours an zehn Stationen ihrer Wahl Sticker zu sammeln und an einer Verlosung teilzunehmen. Zu gewinnen gibt es Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Euro, die jeweils bei einem der Ausstellerinnen und Aussteller eingelöst werden können. Der Weg nach Höchst lohnt sich am ersten Adventswochenende außerdem gleich mehrfach: Der Designparcours findet parallel zum beliebten Weihnachtsmarkt vor der Justinuskirche statt.
 
Der Designparcours wird im Rahmen des Förderprogramms „Innenstadt Höchst“ durchgeführt, organisiert wird er vom Stadtteilbüro Höchst der „Projektstadt“ als Marke des Nassauischen Heimstätte und von „Radar – Kreativräume für Frankfurt“ im Auftrag des Stadtplanungsamts und mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Frankfurt.

Weitere Informationen finden sich unter designparcours.de sowie unter facebook.com/designparcours.