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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Design for Democracy. Atmospheres for a better life geht auf Tour durch die Region Rhein-Main

von Ilse Romahn

(08.09.2022) Mit dem Titel Design for Democracy. Atmospheres for a better life bewirbt sich Frankfurt-Rhein-Main als World Design Capital 2026. Die Bewerbungsphase läuft bis zum März 2023. Im Rahmen der Bewerbung gibt es von Donnerstag, 8. September, bis Sonntag, 23. Oktober, eine Tour durch die gesamte Rhein-Main-Region.

Ein Werkstattwagen hält an bis zu 20 Stationen. Vor Ort bieten junge Designerinnen und Designer Workshops für Schülerinnen und Schüler sowie offene, partizipative Angebote an.

Zusätzlich beteiligen sich zahlreiche Akteurinnen sowie Akteure und Initiativen an den einzelnen Tour-Standorten mit Beiträgen zum Thema „Design for Democracy“. Am Donnerstag, 8. September, um 18 Uhr wird die Tour feierlich auf dem Stadthof in Offenbach mit Getränken und hessischen Stullen eröffnet. Zur Eröffnung sprechen Felix Schwenke, Oberbürgermeister von Offenbach, Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt, Karin Wolff, Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Prof. Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst und CEO/Leiter der Bewerbung.
 
„Die Studie der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung zum künftigen Haus der Demokratie in Frankfurt sieht vor, sich auf die Erfahrung von Demokratie zu fokussieren: Bürgerinnen und Bürger sollen Demokratie praktisch und sinnlich erleben können. Es ist wichtig, Lernorte für Demokratie zu schaffen, die einer diversen Gesellschaft entsprechen und Demokratie praktizieren. Die Tour durch die RheinMain-Region ist eine großartige Möglichkeit, um mit Bürgerinnen und Bürgern, Studentinnen und Studenten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Architektinnen und Architekten und Designerinnen und Designern Ideen für soziale, urbane und kulturelle Entwicklungen zu entwickeln und damit die nachhaltige Gestaltung unserer Region zu stärken“, sagt Hartwig.
 
Der Werkstattwagen, ein umgestalteter Van, bietet eine interaktive, partizipative Ausstellung zum Demokratiebegriff in Zusammenhang mit Gestaltung. Hierfür wurden einfach zugängliche Beteiligungsformate in 36 Sprachen grafisch aufbereitet, die sich auch der historischen Entwicklung und dem Zusammenhang von Design und der Region widmen. Ziel der Tour ist es, Demokratie erlebbar sowie erfahrbar zu machen und vor allem zu zeigen, dass und wie sie gestaltet werden kann. (ffm)