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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Der Weinhändler und Museumsdirektor Friedrich Nicolas Manskopf

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(26.11.2019) Am Montag, 2. Dezember, stellt der Literaturwissenschaftler Bernd Zegowitz das Leben und Wirken des Frankfurter Weinhändlers Friedrich Nicolas Manskopf (1869–1928) und dessen musikhistorische Sammlung vor.

Aus der Sammlung Manskopf: Porträtbüste von Clara Schumann, 1896, Gipsentwurf von Christoph Hausmann
Foto: Stadt Frankfurt / ISG
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Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“, die noch bis zum 26. Januar im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen ist.

Manskopf sammelte Konzertprogramme, Theaterplakate, Musikinstrumente, Handschriften, Drucke, Porträts und Briefe berühmter Musiker und Schauspieler. Er betrieb mit dieser Sammlung das „Manskopfsche musikhistorische Museum“ und belieferte Ausstellungen in ganz Europa. Zum 100. Geburtstag von Clara Schumann widmete er der Komponistin 1919 eine eigene Schau.

Nach seinem Tod schenkten seine Erben die Sammlung der Stadt Frankfurt. Seit 1947 ist sie Bestandteil der Universitätsbibliothek. Einige Stücke dieser Sammlung werden in der Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“ im Institut für Stadtgeschichte präsentiert, darunter die lebensgroße Porträtbüste Schumanns.

Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de