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Der Meister war nicht zu schlagen

Skyliners unterlagen Basketballern von Alba Berlin mit 83:94

Am zweiten Spieltag der easyCredit BBL konnten die Skyliners nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (41:39) am Ende den Sieg nicht mit nach Hause nehmen. In ihrer ersten BBL-Partie der Saison fanden die Frankfurter über weite Strecken immer wieder Antworten auf die Berliner und lagen zwischenzeitlich mit acht Punkten in Führung. Am Ende behielten die Berliner jedoch die Nerven und setzten sich mit 94:83 durch. Topscorer war Neuzugang Judah Mintz, der mit 21 Punkten eine starke Offensivleistung zeigte.

Klaus Perwas, Headcoach der Skyliners, sagte nach dem Spiel: „Ich denke, wir haben insgesamt eine solide Leistung gezeigt, aber nicht die Leistung, die es uns erlaubt hätte, hier einen Sieg mitzunehmen. Direkt vor der Halbzeit hatten wir eine Phase von etwa zwei Minuten, in der wir keine guten Lösungen gefunden, den Ball verloren und zwei offene Würfe zugelassen haben. Auch mit dem dritten Viertel war ich unzufrieden, weil wir phasenweise in Einzelaktionen verfallen sind und nicht mehr als Team gespielt haben. Dennoch sind wir mit dieser neu formierten Mannschaft auf einem guten Weg. Jetzt gilt es, den schnellen Turnaround zu schaffen und in zwei Tagen zu Hause gegen Vechta einen Sieg einzufahren.“

­Beide Teams starteten nach ihren Auftaktsiegen mit unveränderten Starting Fives. Die ersten Punkte der Partie erzielte Till Pape nach einem schönen Hookshot aus dem Spin heraus. In der Anfangsphase gaben sich beide Teams nur sehr wenig Raum. Nach zwei starken Defensiv-Stops und einem Finish von Judah Mintz gingen die Skyliners nach vier Minuten mit 8:4 in Führung. Im Anschluss fanden die Berliner besser in die Partie und gingen nach mehreren Abschlüssen in der Zone zunächst in Führung, bevor Roman Bedime, MVP der letzten Partie, mit viel Kontakt zum 12:12-Ausgleich traf. Unter anderem ein Dreier von Ford auf Berliner Seite und eine offensive Durststrecke mit kleinen Fehlern sorgten am Ende dafür, dass die Frankfurter mit einem Vier-Punkte-Rückstand in die erste Pause gingen.Viertelergebnis: 20:16

Das Viertel der Runs

Offensiv wurden die Skyliners zu Beginn von Judah Mintz (acht Punkte) getragen, der mit seiner Schnelligkeit die Berliner Defensive vor Probleme stellte. Ein Energiebringer war Till Pape mit einem wichtigen And-One zum Ausgleich nach zwei Minuten (23:23). Den ersten Dreier nach acht Fehlversuchen traf Ryan Arcidiacono mit einem tiefen Wurf, der den Skyliners offensiv weiter Schwung verlieh. Letzterer war es auch, der nach schönem Ball-Movement mit einem weiteren Dreier zwei Minuten vor der Pause erstmals auf fünf Punkte Vorsprung erhöhte (28:33). Nach einem Fastbreak im Alleingang erhöhte Isaiah Swope mit einem And-One sogar auf 31:39. Zwei Turnover hintereinander, auf die Justin Bean unter anderem mit zwei Dreiern konterte, sorgten dafür, dass die Frankfurter die Führung dennoch nicht mit in die Pause nehmen konnten. Nach einem 10:0-Run führte Berlin wieder mit 41:39. Viertelergebnis: 21:23

Die Skyliners starteten konzentriert in die zweite Halbzeit und ließen Berlin nicht direkt zurück in den Flow kommen. Nach einem 0:6-Run gingen die Frankfurter durch einen Dunk von Race Thompson wieder in Führung (44:45). Berlin kam dann vor allem über Big Man Nevio Bennefeld immer wieder zu Abschlüssen. Ein Dreier von Sam Griesel aus der Ecke brachte die Skyliners zunächst mit neun Punkten in Rückstand, woraufhin Headcoach Klaus Perwas ein Timeout nahm. Die Frankfurter spielten zwar viele einfache Abschlüsse heraus, schnelle Transitionen von Alba waren über das Viertel verteilt aber zu häufig vertreten. Mit einem Buzzer-Beater-Tip-in erhöhte Berlin auf 69:55. Viertelergebnis: 28:16

Furioser Start ins Viertel reichte nicht

Es ging furios los: Mit drei Stops, zwei starken Fastbreaks und einem Dreier von Judah Mintz verkürzten die Skyliners nach nicht einmal zwei Minuten wieder auf 69:62. Mintz suchte nun immer wieder den Kontakt auf dem Weg zum Korb und erhöhte an der Linie sieben Minuten vor Schluss auf 21 persönliche Punkte. Ein verlorengeglaubter Wurf von Isaiah Swope aus der Distanz brachte die Frankfurter knapp vier Minuten vor dem Ende noch einmal auf sechs Punkte heran (79:73). Es entwickelte sich ein Scoring-Duell zwischen Angel von Alba und dem Frankfurter Point Guard, der nach einem kalten Start nun besser in die Partie fand. Zwei Minuten vor Schluss galt es, einen Zehn-Punkte-Rückstand (86:76) aufzuholen. Doch die Berliner konnten den Vorsprung am Ende in der Manier eines Meisters über die Zeit bringen. Viertelergebnis: 25:28,  Endergebnis: 94:83 (41:39), Zuschauer: 6.711, Best of Boxscore: Judah Mintz (21 PTS / 2 AST / 3 ST), Isaiah Swope (14 PTS / 2 AST),  Race Thompson (8 PTS / 8 REB). Nächstes Spiel ist am Samstag, 26. Septembr, um 18.30 Uhr in Frankfurt gegen Rasta Vechta.