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Letzte Aktualisierung: 21.05.2024

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Der Heimvorteil soll´s bringen

Fraport Skyliners erneut gegen SC Mediopolis aus Jena

von Norbert Dörholt

(08.05.2024) Nach zwei Partien in der Viertelfinalserie zwischen den Basketballern der Fraport Skyliners gegen Medipolis SC Jena lässt sich festhalten: Beide Teams haben ihr jeweiliges Heimspiel genutzt, einen Sieg einzufahren. Zum Auftakt legte Frankfurt in der Süwag Energie Arena mit 89:74 vor, dann zogen die Thüringer in eigener Halle mit 77:76 nach. Dem Modus „best of five“ folgend geht es für die Schützlinge von Headcoach Denis Wucherer im kommenden Aufeinandertreffen entsprechend darum, abermals vorzulegen und sich somit einen Matchball um den Einzug ins Halbfinale zu erarbeiten.

Foto: Fraport Skyliners
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Tipoff ist am heutigen Mittwoch um 19 Uhr. Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 19 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket. Als Basis für den Erfolg vertrauen die „Mainhattan Giganten“ weiterhin auf die beste Verteidigung der gesamten ProA. Kam Jena während der regulären Saison auf durchschnittlich 84,7 Zähler, wurden die Wissenschaftsstädter in den zwei Viertelfinalspielen bei nur noch 75,5 Punkten gehalten.

Neben der unmittelbaren Defensivarbeit am Ball geht es zudem darum, die physische Gangart der Hauptrundenfünften anzunehmen und körperlich dagegen zu halten. Mit 40,8 abgegriffenen Abprallern dominierte Jena in der Hauptrunde die Bretter, kommt im Viertelfinale gegen Frankfurt jedoch nur noch auf 32,5 Boards.

Je länger die Serie andauert, desto mehr verengt sich der Fokus, desto klarer werden die Rollenverteilungen - und die defensiven Bemühungen, ein probates Gegenmittel dafür zu finden. Mit Aiden Warnholtz (reg. Saison: 2,6 Assists / Playoffs: 6,0) und Booker Coplin (reg. Saison: 4,2 Assists / Playoffs: 4,5) weisen die Fraport Skyliners gleich zwei kreative Köpfe vor, die durch ihr Auge für den besser postierten Nebenmann bestechen. So ist es wenig verwunderlich, dass Jena mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln versucht, das Duo aus dem Rhythmus zu bringen - was im Fall von Warnholtz in bislang 5,5 Fouls an dem Kanadier resultierte.

Denis Wucherer, Headcoacvh der Fraport Skyliners, meint: „Die Ausgangslage betrachtend haben wir jetzt eine „Best of three“-Serie, wobei wir daheim wieder schneller und besser in die Partie finden müssen. Während es offensiv darum geht, mehr Zug zum Korb zu entwickeln und öfter den Weg an die Linie zu finden, basiert weiter alles auf unserer Verteidigung. Die Defense war in beiden Viertelfinalspielen da und hat uns auch in Spiel zwei grundsätzlich in die Lage gebracht gewinnen zu können - das werden wir am Mittwoch besser machen.“