Der Frankfurter Immobilienmarkt: Was sich in 2025 tut
Fast überall in Deutschland steigen gerade die Mieten. Vor allem für junge Menschen, Studenten und Familien scheint ein eigenes Haus oder eine geräumige Wohnung immer weniger erschwinglich. Auch in Frankfurt wird das zunehmend deutlicher. Die durchschnittlichen Mieten liegen hier aktuell bei mehr als 17 Euro pro Quadratmeter, was einem Anstieg von 2,39 % gegenüber dem letzten Jahr entspricht. Natürlich sind die Preise in der Innenstadt am höchsten, doch überall in der Stadt liegt der Mietpreis über dem deutschen Durchschnitt. So wird Wohnraum immer mehr zum Luxus. Und wer nach einem neuen Heim sucht, sucht meist lange und manchmal vergeblich.
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Wenn die Traumlage nicht mehr verfügbar ist
Wer in Frankfurt wohnen möchte, muss kompromissbereit sein. Denn auch wenn man mit viel Geduld ein perfektes Haus oder eine traumhafte Wohnung finden kann, erfordert das ein immer größeres Budget. Wer das nicht hat oder schnell umziehen muss, muss auf das Umland ausweichen. In Offenbach, Bad Vilbel oder Neu-Isenburg bekommt man für sein Geld noch eine gute Menge an Fläche, während die Wohnungen in Frankfurt selbst immer kleiner zu werden scheinen. Und wer doch auf Frankfurt besteht, wohnt nicht mehr unbedingt im Westend oder Nordend, sondern lässt sich auf Stadtteile wie Rödelheim und Preungesheim ein. Denn auch von hier aus kann man mit einer guten S-Bahn-Verbindung schnell in der Innenstadt sein. Die klassischen Prestige-Viertel werden zunehmend unzugänglicher und die Infrastruktur spielt eine größere Rolle.
Das Wohnen als Geduldsprobe
Hat man es satt, Dutzende von Anfragen zu schreiben, mit 30 weiteren Menschen gemeinsam bei einer Besichtigung aufzutauchen und am Ende doch keine Zusage zu bekommen, ist man nicht allein. Selbst WG-Zimmer sind heute schwer umkämpft. Und nur wer ein gutes Einkommen und Stabilität nachweisen kann, bekommt eine echte Chance. Das strapaziert die Nerven und sorgt letzten Endes dafür, dass man seine Prioritäten verschiebt. Vielleicht beginnt man mit dem Wunsch nach Balkon und Badewanne, möchte nach ein paar Wochen aber einfach nur noch stabiles Internet und eine Haltestelle in der Nähe. Aus genau diesem Grund kann es hilfreich sein, einen erfahrenen Makler wie Michael Hahn Immobilien zu Rate zu ziehen und gemeinsam auf die Suche zu gehen. Mit jeder Menge Expertise kann ein solcher Makler nämlich ziemlich genau sagen, wo es sich überhaupt lohnt, sich zu bewerben – und noch dazu weitere Angebote aufstöbern.
Ein Ausblick mit Fragezeichen
Und trotzdem. Einfach ist die Wohnungssuche nicht. Zwar gibt es ein paar Frankfurter Initiativen, die für mehr Durchmischung und neue Konzepte sorgen sollen – zum Beispiel Genossenschaftsmodelle, geförderter Wohnraum oder alternative Bauformen. Aber bislang reicht das kaum aus, um die Lage wirklich zu entspannen. Frankfurt bleibt eine der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands – ein Magnet für Fachkräfte, Studierende und internationale Unternehmen. Doch gerade deshalb wird Wohnraum nicht nur gebraucht, sondern auch knapp bleiben. Wie es weitergeht, hängt nicht nur von den nächsten Bauprojekten ab, sondern auch davon, wie die Stadt mit dieser Herausforderung umgeht. Ob Frankfurt langfristig auch für Menschen mit normalem Einkommen lebenswert bleibt, wird sich zeigen.
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