Der Berliner Bär war kein Streicheltier
Fraport Skyliners unterlagen im Basketball-Pokalhalbfinale 70:105
Foto: Fraport Skyliners
Nach der Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch das Punktedefizit war zu groß, um den Einzug in das Finale klarzumachen. Mit 70:105 (17:27 –12:30 –22:27 – 19:21) mussten sich die Fraport Skyliners geschlagen geben. Topscorer der Frankfurter war Kapitän Quantez Robertson mit 16 Punkten. Und es wartet bereits der nächste Top-Gegner in der Fraport Arena. Die EWE Baskets Oldenburg kommen als Tabellenzweiter der easyCredit BBL nach Frankfurt. Sprungball ist am 27. Januar um 15 Uhr. Tickets für dieses und alle weiteren Heimspiele sind erhältlich unter www.fraport-skyliners/tickets oder Tel. 069-928 876 19.
Stimmen zum Spiel
Gordon Herbert, der Headcoach der Frankfurter, nahm nach dem Motto „auch Niederlagen gehören zum Sport“ den zweiten Platz in diesem Match sportlich hin und zeigte sich als fairer Verlierer: „Gratulation nach Berlin. Sie sind ein überragendes Team und haben das Spiel in jeder Kategorie dominiert. Noch dazu haben wir ihre drei Schützen offene Würfe nehmen lassen. Nochmals Glückwunsch, sie sind ein sehr gutes Team!“
Alejandro Garcia Reneses (Headcoach Alba Berlin): „Wir haben sehr gut gespielt. Wir sind sehr glücklich, das zweite Mal in Folge im Finale des Magentasport BBL Pokals zu sein.“
Der Frankfurter Jonas Wohlfarth-Bottermann: „Erst mal möchte ich mich für den super Support unserer Fans bedanken. Es war eine tolle Atmosphäre, in der wir heute gespielt haben. Dem sind wir heute – gerade in der ersten Halbzeit – als Team nicht gerecht geworden. Das ist natürlich extrem bitter für uns. Wir müssen daraus unsere Schlüsse ziehen. Es ist wichtig, dass wir uns als Team mehr finden. Wir haben natürlich Verletzte gehabt und neue Spieler bekommen, aber es wird höchste Zeit, uns zu finden – offensiv und defensiv. Wir müssen bereit sein zu spielen – das geht nur als Team!“
Spielverlauf
Die Fraport Arena steht zu Beginn des Magentasport Pokal-Halbfinales. 5000 Fans sind bis in die Haarspitzen motiviert und bereit, die Fraport Skyliners ins Finale zu brüllen. Jonas Wohlfarth-Bottermann heizt die Stimmung mit einem starken Block gegen Luke Sikma weiter an und bringt die Halle zum Beben (1. Spielminute). Die Gäste kommen jedoch durch hochprozentig getroffene Würfe besser in das Spiel und setzen sich ein wenig ab – 2:9 (4.). Derart gestaltet sich, zum Leidwesen der lautstarken Frankfurter Fans, auch der weitere Viertelverlauf. Nach den ersten zehn Minuten führen die Berliner mit 17:27.
Zwei Dreier in Folge von Nils Giffey sorgen für das 17:33 und die nächste Frankfurter Auszeit (12.). Zu viele Ballverluste und eine bessere Berliner Wurfquote sorgen dafür, dass sich der Abstand weiter vergrößert – 20:39 (15.). Die Gäste haben zu jeder Zeit eine Antwort auf Frankfurter Treffer, laufen von „Downtown“ heiß und kontrollieren das Spiel zunehmend – 26:49 (18.). Beim Stand von 29:57 geht es in die Halbzeit.
Berlin kontrolliert das Spiel weiterhin und vergrößert den Abstand – 33:70 (24.) Doch Frankfurt ist nicht bereit nachzugeben. Ein Posterdunk vom Ex-Albatross Jonas WoBo gegen Landry Nnoko bringt nochmal die nötige Energie, um sich weiter heranzukämpfen – 45:73 (27.). Doch Berlin hat wie schon das ganze Spiel über stets eine Antwort parat und geht mit einer 51:84 Führung in die letzten zehn Minuten.
Beide Trainer wechseln durch und so kommen alle Spieler zu ihrer Einsatzzeit. Auf beiden Seiten werden Punkte ausgetauscht, und auch wenn die Fraport Skyliners nicht nachgeben ist wenige Minuten vor Schluss klar, dass sich an dem Spielausgang nichts mehr ändern wird – 64:97 (37.). Schlussendlich verlieren die Frankfurter mit 70:105 und scheiden im Halbfinale des Magentasport BBL Pokals aus.
Highlight des Spiels – in your face!
WoBo mit dem Poster für sein altes Team! Jason Clark bekommt den Ball in der Ecke, zieht entlang der Baseline zum Korb und zieht alle Aufmerksamkeit der Berliner Verteidiger auf sich. In der Mitte findet er schließlich den freistehenden WoBo, der sich vom Boden abdrückt, den Arm lang und länger macht und kraftvoll über den chancenlosen Landry Nnoko stopft. Selbst das Foul von Nnoko hält die Frankfurter Nummer 18 nicht auf. Den fälligen ‚And-One‘-Freiwurf verwandelt Jonas zum 35:70 (24.).
Die nächsten Spieltermine
Dienstag, 22.1.2019, um 21:00 Uhr vs. LDLC ASVEL Villeurbanne
HEIMSPIEL: Sonntag, 21.1.2019, um 15 Uhr vs. EWE Baskets Oldenburg
Karten für diese und alle weiteren Heimspiele sind erhältlich über Tel. 069-928 876 19 oder www.fraport-skyliners.de/tickets
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