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Letzte Aktualisierung: 20.01.2022

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Der Berg ruft – die schönsten Gipfel rund um den Globus

Zum Internationalen Tag der Berge am 11. Dezember

von Ilse Romahn

(08.12.2021) Ungefähr ein Drittel der Deutschen verbringt den Urlaub am liebsten in den Bergen oder in der Nähe von Bergen. Absolut nachvollziehbar, denn die natürlichen Riesen bieten zu jeder Jahreszeit eine abwechslungsreiche Mischung aus sportlichen Aktivitäten, idyllischen Naturlandschaften und kulturhistorischen Entdeckungen.

Wurmberg – Wintersportparadies im Harz
Foto: Braunlage
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Egal ob berühmte Foto-Spots, actionreiche Klettertouren oder erinnerungswürdige Erlebnisse im Schnee – wir präsentieren fünf einzigartige Gipfel rund um den Globus, die nur darauf warten, erkundet zu werden.
 
Kirkjufell – ein Berg als Serienstar
Einer der wohl bekanntesten Berge Islands ist der Kirkjufell. Der beeindruckende Berg ist ein Lieblingsmotiv vieler Urlaubsbilder und auch eine weltberühmte Serie bediente sich dieses Ortes als Filmlocation: in der sechsten Staffel von Games of Thrones ist der Kirkjufell mehrfach als schneebedeckte Kulisse zu sehen und wird Pfeilspitzenberg genannt. Der wirkliche Name des Berges, Kirkjufell, beduetet übersetzt Kirchberg. Dieser Name kommt von der markanten Form der Hänge, die an einen Kirchturm erinnert. Das einzigartige Aussehen lässt schon von Weitem vermuten, dass die Abhänge sehr steil sind. Eine Besteigung des Gipfels ist zwar möglich, erfordert aber Trittsicherheit und vor allem Schwindelfreiheit. Ein solches Abenteuer sollte nie ohne einen speziellen Guide angetreten werden. Für die, die nicht unbedingt auf den Gipfel möchten, gibt es auch am Fuße des Kirkjufell einzigartig schöne Landschaften. Besonders zu empfehlen ist der Kirkjufellsfoss, der Wasserfall südlich des Berges. In zwei Stufen fließt das Wasser hier nur knapp 15 Meter in die Tiefe, in Kombination mit der beeindruckenden Kulisse des Kirkjufell ist es jedoch eines der schönsten Motive in der Gegend.
Reisende nach Island können auf direktem Wege und ausgesprochen günstig mit der neuen, isländischen Airline PLAY von Berlin nach Reykjavik fliegen.
 
Das Land der stehenden Felsen: Chiricahua Mountains
Die nahezu unberührten Landschaften im abgelegenen Südosten Arizonas sind ein perfektes Ziel für Naturliebhaber, die etwas ruhigere Ausflugsziele suchen. Dort trifft man auf teils unentdeckte Landschaften. Besonders eindrucksvoll sind die dortigen Sky-Islands-Gebirgszüge. Ihren Namen haben diese der Tatsache zu verdanken, dass die Spitzen ihrer Berge an bewölkten Tagen durch den Nebel stoßen und zu kleinen Inseln in einem riesigen Wolkenmeer werden. Zu den schönsten Sky Islands gehören die Chiricahua Mountains mit dem Chiricahua National Monument, das mit einer einzigartigen Felsformation die Besucher in seinen Bann zieht. Um es zu erreichen, geht es zuerst über den kurvenreichen Bonita Canyon Drive bei atemberaubender Aussicht hinauf zum Massai Point in etwa 2.000 Metern Höhe. Von hier aus haben Besucher den besten Blick auf die faszinierenden Steinsäulen, die sich bis zum Horizont erstrecken. Von dort aus lässt es sich am angenehmsten auf dem Mushroom Rock Trail und dem Big Balances Rock hinab zum Heart of Rocks wandern. Aus dieser besonderen Felsengruppe stechen der Mushroom, ein 1.000 Tonnen schwerer Big Balanced Rock, und der Duck on a Rock heraus. Es finden sich noch viele andere Formationen in dem Gebirge, die es zu entdecken gilt. Insgesamt steht den Wanderern ein über 30 Kilometer langes Streckennetz quer durch Felsformationen und Canyons der Chiricahua Mountains offen.
 
Camelback Mountain – ein Kamel in der Wüste
Nur 20 Minuten von Phoenix in Arizona entfernt thront eines der Wahrzeichen der Region, der Camelback Mountain. Auch hier leitet sich der Name von der Form des Berges ab: die zwei großen Felsformationen des Camelback Mountain ähneln in ihrer Silhouette dem Kopf und dem Rücken eines knieenden Kamels in der Wüste. Für diejenigen, die den Berg erklimmen möchten, ist der Echo Canyon Trail zu empfehlen. Der gut beschilderte Wanderweg ist zirka vier Kilometer lang und lässt sich, je nach Lauftempo und Fitness, in zwei bis drei Stunden zurücklegen. Der abwechslungsreiche Weg ist bestückt mit Felsen verschiedener Größen und teilweise schwierigeren Aufstiegen. Wer die kleinen Hürden des Aufstiegs in Kauf nimmt, kann jedoch am Ende eine wunderbare 360-Grad Rundum-Sicht über die Landschaft Scottsdales genießen. Aber auch für diejenigen, die nicht gerne wandern, gibt es eine Lösung, den Camelback Mountain in Szene zu setzen: Zahlreiche Restaurants und Resorts in der Umgebung bieten Spots auf Terassen oder an Pools mit einem beeindruckenden Ausblick auf den Berg an, beispielsweise das Omni Scottsdale Resort & Spa Montelucia. Der perfekte Ort für ein unvergleichliches Urlaubsbild.
 
Mount Jamanota – der höchste Punkt Arubas
Knapp ein Fünftel von Aruba nimmt der Arikok Nationalpark ein. Hier können Besucher eine ganz andere Seite der Insel erleben. Unter anderem befindet sich mitten im Nationalpark Arubas höchste Erhebung, der Mount Jamanota. Der Berg ist knapp 200 Meter hoch und von überall auf der Insel aus zu sehen. Der Berg und der Park selbst eignen sich ideal zum Wandern in der Sonne. In dem insgesamt 30 Kilometer langen Netz aus Straßen, Pisten und Wanderwegen findet jeder Urlauber seinen persönlichen Lieblingsweg. Nimmt man den steilen Pfad zum Gipfel des Jamanota auf sich, wird man oben mit einer idyllischen Sicht über die ganze Karibikinsel belohnt. Außerdem stehen die Chancen gut, dass man während der Wanderung freilebenden Ziegen, Eseln und auch vielen tropischen Vogelarten begegnet – die bunten Keilschwanzsittiche zum Beispiel lieben die Natur und die ruhige Umgebung im Nationalpark. Arikok und den Mont Jamanota können Besucher auf eigene Faust erkunden oder auch mit einheimischen Rangern erleben. Bei geführten Wanderungen lernt man alles über die Geschichte, Tiere, Pflanzen und verschiedenen Bewohner der Gegend in den letzten Jahren.
Im Bucuti & Tara Beach Resort auf Aruba können Besucher den Komfort einer luxuriösen und exklusiven Unterkunft genießen. Den Arikok Nationalpark erreichen Sie von hier aus mit dem Auto in weniger als 30 Minuten.
 
Wurmberg – Wintersportparadies im Harz
Für einen facettenreichen Urlaub in den Bergen muss man aber nicht unbedingt weit reisen, denn auch unsere Gefilde haben beeindruckende Landschaften und Gebirge zu bieten. Der höchste Berg Niedersachsens ist der Wurmberg. Mit seinen 971 Metern Höhe liegt der Berg mitten im Nationalpark Harz und hat seinen Besuchern zu jeder Jahreszeit tolle Highlights zu bieten. Vor allem in der kalten Jahreszeit lockt der Gipfel zahlreiche Wintersport-Fans und Aktivurlauber an. Wer die vielen Höhenmeter nicht zu Fuß zurücklegen möchte, kann mit der längsten Seilbahn Norddeutschlands, der Wurmberg-Seilbahn, hochschweben. Hier wird den Gästen bereits während des Hochfahrens ein idyllischer Ausblick auf die Kulisse des Harzes geboten. Oben angekommen wird die Aussicht noch getoppt: Bei klaren Wetterverhältnissen sieht man den nur 400 Meter Luftlinie entfernten Brocken unglaublich detailliert und überblickt außerdem das komplette Nationalparkgebiet. Mit seinen 14 Abfahrten über insgesamt 13 Kilometer Länge ist der Wurmberg das größte Skigebiet Norddeutschlands und ein wahres Paradies für Ski- und Snowboardfahrer im Harz. Anfänger können die diversen Waldabfahrten mit verbreiterten Hängen im unteren Bereich ausprobieren, echte Profis dürfen sich am Wurmberg auf die extrem schwere Skiroute namens Hexenritt freuen.  
Direkt am Fuße des Wurmbergs, in Braunlage, im Herzen des Harzes, befinden sich die Feriendomizile von StrandBerg. Die Luxus-Ferienwohnungen eignen sich durch ihre zentrale Lage und ihre exklusive Ausstattung ideal für einen Urlaub mit der Familie oder Freunden.