Depressionen und ihre Behandlung
Deutscher Medienpreis wird in der Frankfurter Alten Oper verliehen
Zehn herausragende Beiträge aus Print, Radio, Online und TV stehen in der Endrunde des 7. Deutschen Medienpreises Depressionshilfe. Die Jury hat aus 75 Einreichungen zehn Nominierte benannt, aus denen nun die Finalisten gekürt werden. Die Gewinner werden beim Deutschen Patientenkongress Depression am 30. Mai in der Alten Oper Frankfurt u.a. von Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und Vorsitzender der Medienpreis-Jury, ausgezeichnet. Erwartet werden etwa 1.300 Gäste. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung bietet an Depression erkrankten Menschen und deren Angehörigen Informationen von Fachleuten sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen.
Der von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention ins Leben gerufene Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Medienbeiträge, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von Depressionserkrankungen sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Gefördert wird der Medienpreis von der Brigitte Letsch geb. Düppers Stiftung.
Die Nominierten sind
1. Claudia Lewerenz, Hessischer Rundfunk Close Up: Me choosing life – ich wähle das Leben
2. Gunnar A. Pier, Westfälische Nachrichten: Mit dem Kind kam die Krise
3. Laura Catoni, taz: Den Blick nach vorne richten
4. Barbara Christoffers, SWR: Das wahre Leben mit Benjamin Maack
5. Kristina Hafer, WDR Maus Live: Kinder und Jugendliche mit Depression
6. Katrin Boecker/ Karsten Morkun, WDR Doc Esser: Depression – Wenn die Seele leidet
7. Christiane Streckfuß, ARD: Depression – Wie kommt man wieder raus
8. Lea Thomas, Sat.1: Suizide verhindern: Wie Katharina es aus der Krise schaffte
9. Dr. Christiane Steiner, ZDF/3sat/Arte: Programmschwerpunkt Psychisch stark – Wege aus der Depression im Rahmen der „Woche der seelischen Gesundheit“
10. Miriam Davoudvandi, WDR Cosmo Podcast „Danke gut“: Kim Frank und Kai Fischer über mentale Gesundheit in Freundschaften
Hochrangige Jury
Zur ehrenamtlich tätigen Jury gehören neben dem Vorsitzenden und Stiftungs-Schirmherrn Harald Schmidt: Nadja Stavenhagen (Journalistin und Leiterin Akademie für Publizistik), Uwe Kammann (Publizist/Medienberater, ehemaliger Geschäftsführer des Grimme-Instituts), Christine Reuter (Betroffene, Peer-Beraterin und Mitglied des Leipziger Bündnis gegen Depression), Annett Schlesier (Leiterin des Kompetenzcenters Gesundheit bei der Berliner Stadtreinigung), Thomas Voigt (Kommunikationsberater und ehem. Direktor Wirtschaftspolitik und Kommunikation der Otto Group) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl ( Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Professur Universität Frankfurt/M.). Teilnahmestatuten und Gewinner der letzten Jahre unter: https://www.deutsche-depressionshilfe.de/presse-und-pr/medienpreis
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat sich die bessere Versorgung depressiv erkrankter Menschen und die Reduktion der Suizide in Deutschland zum Ziel gesetzt. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen unter ihrem Dach vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie das Diskussionsforum Depression und das deutschlandweite Info-Telefon Depression. In 90 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. Vorstandsvorsitzender ist Prof. Dr. Ulrich Hegerl. Die Schirmherrschaft hat der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt übernommen. www.deutsche-depressionshilfe.de
Die Moderation übernimmt wie immer der Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention Harald Schmidt. Dabei sein werden weitere Prominente, die sich für mehr Aufklärung über Depression einsetzen. Angekündigt haben sich der Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, Bestseller-Autorin & Brautausstatterin Sanna Lindström („Zwischen Tüll und Tränen“) und Ex-Radprofi Jan Ullrich. - idw.
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