Depotbanken verwahren 3.250 Milliarden Euro
Die Verwahrstellen für in Deutschland aufgelegte Investmentfonds haben zur Jahresmitte 3.250 Milliarden Euro betreut – gut zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Seit Jahresanfang kamen 155 Milliarden Euro hinzu. Besonders stark profitierte Marktführer BNP Paribas.
Foto: BNP Paribas
Die Statistik, die der deutsche Fondsverband BVI gemeinsam mit dem Praxisforum Depotbanken erstellt, umfasst 27 Verwahrstellen in Deutschland. Davon sind 24 Depotbanken im Geschäft mit offenen Wertpapierfonds tätig; sie betreuen ein Vermögen von 2.887 Milliarden Euro. Neun Verwahrstellen verwahren Nettovermögen von 300 Milliarden Euro in offenen Sachwertefonds. Bei geschlossenen Investmentfonds, die nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs aufgelegt sind, betreuen 13 Depotbanken ein Nettovermögen von 63 Milliarden Euro.
BNP Paribas steigerte seine Assets under Administration binnen Jahresfrist von 699 auf 839,1 Milliarden Euro. State Street, die Nummer zwei unter den Depotbanken, legte von 392,1 auf 450,3 Milliarden Euro zu. Auf Platz drei folgt die DZ Bank, deren Assets von 370,2 auf 401,2 Milliarden Euro wuchsen. Mit deutlichem Abstand folgt die Deka-Bank mit 299,7 Milliarden Euro. Auffällig ist: Die Top Ten sowie die unter „Sonstige“ zusammengefassten Verwahrstellen verzeichneten sowohl gegenüber der Jahresmitte 2025 als auch seit Jahresanfang 2026 Zuwächse – mit einer Ausnahme. Im ersten Halbjahr 2026 sanken die Assets der Bank of New York Mellon leicht von 104,7 auf 102,7 Milliarden Euro.
Die Verwahrstellenstatistik, in die auch Treuhänder einbezogen sind, enthält Angaben zu in Deutschland aufgelegten offenen Wertpapierfonds und Immobilienfonds sowie zu geschlossenen Investmentfonds gemäß Kapitalanlagegesetzbuch – unabhängig von einer Mitgliedschaft im BVI.
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