Demokratie verteidigen – Zivilgesellschaft stärken!
Ein Hintergrund der Veranstaltung ist auch die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. Denn der ehemalige stellvertretende Bürgermeister der Taunusstadt „ …war ein williger Diener des NS-Regimes." Mit dieser klaren Aussage fasste eine Richterin kürzlich die Rolle des Juristen im Dritten Reich zusammen, der für Dutzende Todesurteile gegen Widerständler verantwortlich war.
Fragen, die sich aus diesem Fall ergeben: Inwieweit war die Glashüttener Bevölkerung über Roeders, so sein Name, Vergangenheit informiert? Gab es Versuche, seine Aktivitäten zu unterbinden? Welche Lehren können aus dem Fall Roeder für die heutige Zeit gezogen werden?
Die gestrige Demonstration in Glashütten zeigte, dass das Thema „Vergangenheitsbewältigung“ und die Ablehnung rechts-extremistischer Positionen eine breite Mobilisierung der Bevölkerung hervorruft.
Es nahmen über einhundert Personen am Caromb-Platz ein. Auffallend zahlreich waren Familien mit Kleinkindern vertreten. Das französische Caromb ist eine Partnerstadt Glashüttens. Die Veranstaltung wurde bezeichnenderweise mit der Europahymne geschlossen. Diese ist mehr als nur ein Lied. Sie ist ein Symbol für die Europäische Union und ihre Werte. Sie repräsentiert die gemeinsame Geschichte und Kultur der europäischen Länder und steht für die Hoffnung auf eine friedliche und prosperierende Zukunft.
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