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Letzte Aktualisierung: 22.11.2019

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Dauermieten der Parkhaus-Betriebsgesellschaft steigen

von Ilse Romahn

(01.11.2019) Zum 1. November werden die Mietpreise für Dauerparker in den innerstädtischen Parkgaragen durch die Parkhaus-Betriebsgesellschaft um durchschnittlich 20 Prozent angehoben.

Diese Erhöhung resultiert unter anderem aus dem Urteil über die Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen das Land Hessen zur Luftreinhaltung in der Stadt Frankfurt. In erster Instanz unterlag das Land Hessen vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden. Für die Berufung vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel mussten schließlich Maßnahmen entwickelt werden, mit denen der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) schnellstmöglich eingehalten werden könne.

„Die Erhöhung der Mietpreise in den Parkgaragen ist neben der Einführung der umfassenden Parkraumbewirtschaftung ein notwendiges Mittel, um flächendeckende Diesel-Fahrverbote zu vermeiden“, erklärte Verkehrsdezernent Klaus Oesterling am Donnerstag, 31. Oktober.

Neben dem bedeutenden Ausbau der Radwege - bis zum Jahr 2023 sollen 45 Kilometer neue Radwege gebaut oder bisherige umgestaltet werden - sei die allgemeine Parkraumbewirtschaftung und die Mietpreiserhöhung in den Parkgaragen ein elementares Instrument, um die Stickstoffdioxidwerte in Frankfurt zu verbessern. Die Preise für Anwohner, die ein Anrecht auf subventionierte Parkplätze in der Innenstadt haben, und für Kurzzeitparker bleiben hingegen stabil. (ffm)