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Das Präsidium: Neues Hochhaus in Frankfurt

Neuentwicklung des Areals um das ehemalige Polizeipräsidium

Die Hängepartie um das ehemalige Polizeipräsidium in Frankfurt am Main ist zu Ende. Das Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt Architekten gewinnt den Architekturwettbewerb und entwirft einen neuen, 44-geschossigen Turm. Baubeginn ist das Jahr 2022.
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Links: Das ehemalige Polizeipräsidium / Rechts: Visualisierung des Siegerentwurfs
Foto: SKYLINE ATLAS / Gerchgroup

Das seit langer Zeit nicht entwickelte Gebiet des ehemaligen Polizeipräsidiums (im Bild oben links) soll neu bebaut werden. Über das Projekt gab es zwischen dem Land Hessen und der Stadt Frankfurt längere Zeit lang Streit. Eigentümer des Grundstücks ist derzeit der Projektentwickler Gerchgroup aus Düsseldorf. Nach fast 20 Jahren Leerstand kommt nun endlich Bewegung in das Projekt.

Für das bisher unter dem Arbeitstitel Das Präsidium bekannte Projekt wurde ein Architekturwettbewerb durchgeführt, dessen Ergebnisse am heutigen Dienstag präsentiert wurden. Auf dem 15,4 Hektar großen Grundstück an der Friedrich-Ebert-Anlage soll ein Gebäudeensemble aus einem Hochhaus (im Bild oben rechts), Neubauten und dem denkmalgeschützten Bestand entstehen. Für den Hochhausturm sei ein „mutiver Entwurf“ geplant, daneben aber auch geförderte Wohnungen.

Aus dem Architekturwettbewerb ging das Büro Meixner Schlüter Wendt Architekten als Sieger hervor. Nach intensivem inhaltlichen Austausch unter Leitung der Juryvorsitzenden Ulrike Lauber waren sich die Vertreter der Stadt, des Investors sowie die unabhängigen Architekten einig, dass der Entwurf von Meixner Schlüter Wendt insbesondere durch den außergewöhnlichen Hochhausentwurf besticht, um die Entwicklung des Areals weiterzuführen.

Der geplante Immobilienkomplex hat eine Fläche von etwa 100.000 Quadratmeter Geschossfläche. Es sollen dort ein Hotel, Büros, eine Schul-Turnhalle und Kindertagesstätte entstehen. Weiterhin sind finanzierte und geförderte Wohnungen geplant. Der Baubeginn für das Projekt soll im Jahr 2022 sein, eine Fertigstellung des gesamten Areals ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Insgesamt sollen ca. 800 Millionen Euro investiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt "Das Präsidium" gibt es im Hochhausportal SKYLINE ATLAS.