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Letzte Aktualisierung: 23.10.2020

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Das Konolino-Nomadenzelt geht auf Tour

Kulturdezernentin Hartwig unterstützt kulturelle Bildung in den Stadtteilen

von Ilse Romahn

(12.10.2020) Mit dem Konolino-Nomadenzelt wandert Zinnet Peken, Erzählerin, Choreographin, Bühnenregisseurin und Pädagogin, durch Frankfurt und bietet mit dem Projekt „Na-No – Nachhaltigkeit und Nomaden“ jungen Menschen im Alter von fünf bis zwölf Jahren die Möglichkeit, das Thema Nachhaltigkeit über die darstellende Kunst kennenzulernen.

Start ist am Dienstag, 13. Oktober, im Kinderzentrum Pfingstbornstraße in Sindlingen. Das Zelt ist ein Kultur- und Erlebnis-Raum für Performance, Begegnungen und Kommunikation der Kinder untereinander und mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Das Nomadenzelt ist ein Projekt zur aktiven Teilhabe und regt einen Austausch und eine Auseinandersetzung über die Ressourcen der Natur und deren Nutzung an. Das Kulturdezernat fördert das Projekt „Na-No“ mit 6000 Euro. Es steht unter der Schirmherrschaft der Frankfurter Kulturdezernentin Ina Hartwig.

„Das Projekt bietet Kindern die spannende Möglichkeit, ausgehend von der naturnahen Nomadenkultur, sich mit den Themen ‚Natur‘ und ‚Nachhaltigkeit‘ auseinanderzusetzen. Denn Nomaden leben von der Natur: Ernährung, Kleidung, Spielzeug, Musikinstrumente und Alltags-Gegenstände beziehen sie direkt aus ihrer natürlichen Umgebung. Mit den Künstlerinnen und Künstlern erforschen die Kinder ihre Ideen und Phantasien zu diesem wichtigen Thema und entwickeln eigene darstellende Ausdrucksformen“, sagt Ina Hartwig.

Zum Projekt „Na-No“
Das Programm besteht aus einer Künstlerinnen-Performance mit Tanz, Musik und Theater und bietet Workshops zum Thema Nachhaltigkeit an. Eine Programmeinheit dauert 45 bis 90 Minuten, je nach Alter und Gruppengröße, die sich an den Corona-Auflagen orientiert. Das Projekt wird aufgrund der Corona-Pandemie derzeit nur für Schulen und KITA-Kinder, also geschlossene Gruppen, angeboten, kostet 4,50 Euro pro Kind und kann bis Frühjahr 2021 gebucht werden.

Dankbarkeit und Respekt gegenüber der Natur spiegeln sich in der Nomadenkultur in ihrem nachhaltigen Umgang wider. Zinnet Peken ergänzt: „Über diesen kulturellen und wirtschaftlichen Zusammenhang möchten wir mit den ‚sesshaften‘ Kindern und Jugendlichen sprechen. Was bedeutet Nachhaltigkeit überhaupt? Haben Kinder heutzutage noch Berührung mit der Natur? Und wie kann ich nachhaltig sein oder nachhaltig handeln?“

Anmeldung über Zinnet Peken, Telefon (0175)8256870 oder per E-Mail kontakt@konolino.de sowie weitere Informationen unter https://www.konolino.de im Internet. (ffm)