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„Das kann man essen? Kulinarische Kuriositäten vom Waldboden“

Knalliges Orange, leuchtendes Schwefelgelb, Lila, ungewöhnliche Formen oder ein Geruch nach Bittermandel: Im Reich der Pilze gibt es so manche Überraschung. Und längst nicht alles, was im Wald kurios aussieht, ist ungenießbar. Beim nächsten Vortrag des Kulturforums Kriftel nimmt Pilzsachverständige Catharina Keller ihre Gäste mit auf eine spannende und unterhaltsame Reise in die ungewöhnliche Welt der Speisepilze.

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Foto: Gemeinde Kriftel

Unter dem Titel „Echt, das kann man essen? Kulinarische Kuriositäten vom Waldboden“ zeigt sie am Mittwoch, 30. September, im Rat- und Bürgerhaus in einem bebilderten Vortrag, dass es neben den bekannten Klassikern wie Pfifferling und Steinpilz noch zahlreiche weitere interessante Speisepilze zu entdecken gibt. Dabei geht es nicht nur ums Essen: Die Besucherinnen und Besucher erfahren Wissenswertes über außergewöhnliche Arten, überraschende Merkmale und natürlich auch darüber, worauf beim Sammeln geachtet werden sollte.

Der Vortrag ist die Fortsetzung des Abends „Bist du eine Delikatesse oder bringst du mich um?“ und richtet sich sowohl an erfahrene Pilzfreunde als auch an alle, die bisher nur wenig Erfahrung mit dem Sammeln haben. Einige Grundlagen aus dem vergangenen Jahr werden noch einmal aufgegriffen, sodass auch Einsteigerinnen und Einsteiger problemlos folgen können.

Denn wer kennt es nicht: Die Pilzsaison ist in vollem Gange, doch ausgerechnet Pfifferlinge und Steinpilze sind im eigenen Körbchen Mangelware. „Damit man auch mit gefüllten Körbchen von einer langen Suche zurückkommt, lohnt es sich, mal einen Blick jenseits der klassischen Restaurantpilze zu riskieren und sich auf eine spannende Reise in die – gerne mal etwas skurrile – Welt der Pilze einzulassen“, sagt Catharina Keller, Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM).

Auf ihrer Reise durch die Pilzwelt begegnen den Gästen unter anderem spannende Farbreaktionen, merkwürdige Formen, ungewöhnliche Größen und Exemplare, bei denen man spontan denkt: „Das sieht aber giftig aus!“ Die Frage „Echt, das kann man essen?“ dürfte dabei an diesem Abend häufiger zu hören sein.

Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr im Rat- und Bürgerhaus, Frankfurter Straße 33–37. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.