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Damit die Wahl nicht zur Qual wird

TU Ilmenau bietet Ingenieurstudenten Orientierung an

Wer im bevorstehenden Wintersemester 2024/25 an der Technischen Universität Ilmenau ein Ingenieurstudium beginnt, erhält, wenn er dies möchte, neben seinem Studium fundierte Orientierung in den umfangreichen Tätigkeitsfeldern von Ingenieuren. Stellt er fest, dass ein anderer Studiengang oder Berufsweg erstrebenswerter erscheint, kann er sich problemlos neu ausrichten. So müssen Studienanfänger, die noch nicht genau wissen, welche berufliche Laufbahn sie einschlagen sollen, nicht befürchten, eine falsche Studienentscheidung zu treffen.
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Großzügige Hilfe bietet die TU Ilmenau zum anstehenden Wintersemester Studenten der Ingenieurswissenschaften an.
Foto: TU Ilmenau/Michael Reichel

Die richtige Studienwahl ist mit zahlreichen Unsicherheiten verbunden. Welches Studium man wählen und welche berufliche Laufbahn man einschlagen soll, das ist eine wichtige Entscheidung fürs Leben. Deshalb bietet die TU Ilmenau umfangreiche Orientierungsangebote: Intensive Einblicke in verschiedene Ingenieurtätigkeiten sollen den Studenten in den ersten Semestern helfen, den für sie wirklich passenden Studiengang zu finden und ihnen den Einstieg in diese neue Lebensphase erleichtern.

Die Orientierungsangebote bestehen für sieben ingenieurwissenschaftliche Studiengänge der TU Ilmenau: Biomedizinische Technik, Elektrotechnik und Informationstechnik, Fahrzeugtechnik, Ingenieurinformatik, Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen. Die Angebote stehen allen offen, die sich zum Wintersemester 2024/25 in einen der sieben Studiengänge immatrikulieren. Zur Anmeldung (bis 11. Oktober) genügt eine E-Mail an orientierung@tu-ilmenau.de.

Was macht eigentlich ein Ingenieur oder eine Ingenieurin? – Auf diese Frage erhalten die Studierenden durch die Orientierungsangebote konkrete Antworten. So können sie den Verlauf ihres Ingenieurstudiums besser auf ihre persönlichen Ziele, Fähigkeiten und Interessen anpassen. Orientierung bedeutet vor allem Einblicke in den Berufsalltag  eines Ingenieurs: Die Studenten besichtigen Unternehmen und schauen Ingenieuren bei ihrer Arbeit über die Schulter. Sie hören Erfahrungsberichte von Absolventen verschiedener ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge und aus Unternehmen. Außerdem bearbeiten die Studierenden in kleinen studiengangübergreifenden Teams interdisziplinäre Projekte mit aktuellen technischen Fragestellungen. 

An konkreten Beispielen lernen sie, in welchen Arbeits- und Lebensbereichen sich die theoretischen Grundlagen und Methoden, die sie sich in ihrem Studium aneignen werden, in der Praxis anwenden lassen. Und sie gewinnen einen Einblick, wie Fachwissen und wissenschaftliche Arbeitsmethoden im täglichen Arbeitsalltag interdisziplinär angewendet werden. Durch die Orientierungsangebote werden die Studenten auch in ihrem individuellen Lernverhalten unterstützt, zum Beispiel in Kursen zu Schlüsselqualifikationen Selbst- und Zeitmanagement im Studium.

Alle Bestandteile des Orientierungsangebots sind aufeinander abgestimmt und in die Stundenplanung der verschiedenen Studiengänge integriert, wodurch sich die Studienzeit also nicht verlängert. Während der gesamten Orientierungsphase werden die Studenten durch ältere Studenten und Lehrkräfte intensiv persönlich betreut. Mit den  Teilnehmern wird eine Studienvereinbarung abgeschlossen, in der die ergänzenden Angebote und die mögliche Anerkennung von Studienleistungen individuell definiert werden. Nach der erfolgreichen Teilnahme an den Orientierungskursen erhalten sie eine Teilnahmebescheinigung über die erbrachten Leistungen. Sollte ein Student in der Orientierungsphase einen anderen als den zunächst gewählten Ingenieurstudiengang als geeigneter ansehen, ist ein Wechsel problemlos möglich. Dabei ist die Weiterzahlung der Ausbildungsförderung BAföG selbst bei einem Wechsel erst nach dem ersten oder zweiten Semester sichergestellt.