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Letzte Aktualisierung: 12.08.2020

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Corona-Boom für den #MainBecher

von Ilse Romahn

(06.07.2020) Rund dreieinhalb Monate nach dem Lockdown wird klar: Die Krise bringt nicht nur mehr Müll für den öffentlichen Raum. Sie bietet auch Chancen für nachhaltiges Handeln und Umweltschutz.

Corona-Boom für den #MainBecher
Foto: Stadt Frankfurt / FES GmbH
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Das Mehrwegbecher-Pfandsystem der FES, der #MainBecher, verzeichnet eine deutlich steigende Nachfrage. Die Zahl der Mitmach-Cafés stieg seit Ende April.

„Der während der Corona-Monate massiv gestiegene To-Go-Abfall im öffentlichen Raum hat den ein oder anderen Gastronom und seine Konsumenten zum Nachdenken gebracht“, sagt Geschäftsführer Dirk Remmert. „Es freut uns, dass sich die Nachhaltigkeit durch Corona nicht völlig in Luft aufgelöst hat.“

Prominentester Neuzugang: Die Kaffeerösterei Wacker mit ihren vier angeschlossenen Cafés in Frankfurt. Mit der Kaiser Biobäckerei konnte nach Kröger‘s Brötchen und Schaan eine weitere Bäckerei-Kette gewonnen werden. Sie alle verkaufen den #MainBecher oder tauschen ihn bei Rückgabe gegen eine Pfandmarke oder wahlweise einen frischgespülten Becher.

Die insgesamt gestiegene Nachfrage zeigt sich auch bei den Nachbestellungen. Einige Unternehmen haben sich inzwischen entschlossen, eine Premiumpartnerschaft abzuschließen und zum Beispiel #MainBecher mit eigenem Branding unter ihre Kunden zu bringen. Auch die Popularität des #MainBecher in den sozialen Medien nimmt deutlich zu. Die Followerzahlen bei Instagram stiegen seit April über 50 Prozent, bei Facebook über 40 Prozent - ein Zeichen des steigenden Interesses der Bürger. (ffm)