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Letzte Aktualisierung: 07.04.2020

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Commerzbank setzt positive Entwicklung in Frankfurt fort

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Coronakrise

von Ilse Romahn

(25.03.2020) Die Commerzbank hat im vergangenen Jahr ihre positive Entwicklung in Frankfurt fortsetzen können. Im Privat-und Unternehmerkundensegment stieg das Geschäftsvolumen gegenüber dem Vorjahr um acht Prozent auf 17,8 Milliarden Euro.

Insgesamt wurden hier in der Region netto 5.445 neue Kunden hinzugewonnen, das sind fast doppelt so viele Neukunden wie im Vorjahr. „Die Bereitschaft zum Wechsel der Bankverbindung ist so hoch wie nie zuvor", sagte René Zinser, neuer Niederlassungslei-ter Privat-und Unternehmerkunden der Commerzbank Frankfurt. „Wichtiger Erfolgsfaktor war auch 2019 das kostenlose Girokonto. Dieses werden wir weiterhin anbieten – sehr zum Ärger mancher Wettbewerber."

Das seit zehn Jahren andauernde Zinstief macht den Kunden indes zu schaffen. „Bei null Prozent Zinsen und 1,5 Prozent durchschnittlicher Inflation haben Kunden auch 2019 wieder einen Teil ihres Vermögens verloren. Seit Ende 2010 liegt dieser Wertverlust pro Bundesbürger insgesamt bei 1.638 Euro – auch in Frankfurt", betonte René Zinser. „Jeder Anleger muss sich überlegen, ob er seine Anlagen unverzinst auf einem Tages- oder Festgeldkonto belässt – das gilt auch in der derzeitigen Krise." Die Experten der Commerzbank erwarten nach einer Rezession im ersten Halbjahr bereits in der zweiten Jahreshälfte 2020 eine Erholung in der Realwirtschaft und damit auch an den Börsen. „Wer sein Geld mittelfristig angelegt und breit gestreut hat, sollte Ruhe bewahren. Panikverkäufe sind das Schlimmste, was man jetzt tun kann", so René Zinser weiter.

Immobilienfinanzierungen mit starkem Wachstum
Auf der anderen Seite sorgte das Zinstief für einen deutlichen Zuwachs im Kreditgeschäft. So wurden im Baufinanzierungsbereich 2019 neue Kredite in Höhe von 618 Millionen Euro ausgereicht. Das sind 7,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Seit September 2019 bietet die Commerzbank auch eine grüne Baufinanzierung an, die einen Zinsrabatt für energieeffizientes Bauen gewährt. Ratenkredite waren im vergangenen Jahr ebenfalls stark gefragt. Hier wurden in Frankfurt insgesamt mehr als 55 Millionen Euro neu vergeben.

Bankgeschäfte werden immer mehr per Smartphone erledigt
Mit Blick nach vorn machte René Zinser deutlich, dass die Commerzbank, die in diesem Jahr ihr 150-jähriges Bestehen feiert, ihre mobilen Angebote weiter ausbauen wird. „Ende 2019 haben sich bereits 70 Prozent aller digitalen Nutzer über ihr Smartphone eingeloggt, ein Jahr zuvor waren es erst 43 Prozent." In Frankfurt nutzen bereits zwei Drittel der Kunden aktiv das Online-Banking. „Unser Ziel: Bis Ende 2023 sollen alle Produkte auf dem Smartphone abschließbar sein." Das heißt aber nicht, dass Kunden auf persönliche Beratung verzichten müssen. „Wir haben jeden Monat bundesweit neun Millionen Kundenbesuche in unseren Filialen. Deshalb werden wir auch künftig in unsere Filialen investieren und mit einem der dichtesten Filialnetze in der Fläche präsent sein."

Firmenkunden: Kundenwachstum in herausforderndem Umfeld
Das Firmenkundensegment konnte auch im Jahr 2019 in einem anspruchsvollen Marktumfeld weiteres Wachstum verzeichnen. So hat die Commerzbank in Frankfurt netto 277 neue Firmenkunden hinzugewonnen (in der Marktregion Mitte sogar rund 600). Das Kreditvolumen in der Region stieg um rund 9 Prozent auf mehr als 3,4 Milliarden Euro. Der Mittelstand in Frankfurt wächst auch im Auslandsgeschäft. Das Volumen der Absicherungen für internationale Handelsfinanzierungen stieg im vergangenen Jahr um fast 10 Mio. Euro auf rund 732 Millionen Euro.

Mittelstand in Frankfurt mit gesellschaftlichen Megatrends konfrontiert
„Der Mittelstand in Frankfurt wird in den nächsten Jahren insbesondere für die zwei Megatrends Digitalisierung und Klimawandel Lösungen finden müssen", äußerte sich Guido Groß, neuer Niederlassungsleiter der Commerzbank für das Firmenkundengeschäft in Frankfurt. Zudem gebe es weitere Themen wie Fachkräftemangel, Unternehmensnachfolge oder internationale Handelskonflikte, die die Unternehmen vor große Herausforderungen stellen. „Als Mittelstandsbank haben wir viele Antworten auf die Fragen unserer Firmenkunden und können mit unserer Expertise auch strategisch begleiten. Die Commerzbank Mittelstandsbank Frankfurt plant, den Firmenkundenvertrieb in den nächsten Jahren gezielt auszubauen und weiter in Produkt-und Beratungskompetenz zu investieren", so Guido Groß weiter.

Lösungen für die digitale Transformation des Mittelstands: „Digital Solution Package"
„Viele unserer mittelständischen Kunden in Frankfurt stehen vor der Herausforderung, wie sie die Digitalisierung für ihr Unternehmen nutzen können, um ihr Geschäftsmodell zukunftsfähig aufzustellen. Aber sie wissen nicht, wie sie konkret vorgehen sollen", berichtete Groß. Aus diesem Grund hat die Commerzbank gemeinsam mit ihrer Digital-Tochter #openspace ein neues digitales Beratungsangebot für den Mittelstand entwickelt. Mit dem „Digital Solution Package" erarbeitet die Commerzbank für Unternehmen im Rahmen eines Workshops Lösungen sowie einen Umsetzungsfahrplan für deren digitale Transformation. Gleichzeitig baut die Commerzbank ihr Onlineangebot im Firmenkundengeschäft konsequent aus. So können Termingelder und Geldmarktkredite bequem online prolongiert werden. Auch ihre Währungsgeschäfte können Firmenkunden komplett online managen. Mit dem "Digital Solution Package" erarbeitet die Commerzbank für Unternehmen im Rahmen eines Workshops Lösungen sowie einen Umsetzungsfahrplan für deren digitale Transformation. Gleichzeitig baut die Commerzbank ihr Onlineangebot im Firmenkundengeschäft konsequent aus. So können Termingelder und Geldmarktkredite bequem online prolongiert werden. Auch ihre Währungsgeschäfte können Firmenkunden komplett online managen.

Schnelle und unbürokratische Hilfe für Geschädigte der Corona Krise
Arbeitnehmer, Selbstständige und Mittelständler beschäftigt derzeit aber vor allem ein anderes Thema – sie alle fürchten sich vor den wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus. „Wir stehen auch in dieser schwierigen Situation fest an der Seite unserer Kunden", versicherte René Zinser. Das gilt sowohl für Privatkunden als auch für Unternehmen: Privatkunden, die zum Beispiel von Kurzarbeit betroffen sind, gewährt die Commerzbank bei Ratenkrediten eine dreimonatige Zahlungspause. Danach verzichtet die Bank auf eine erneute Kreditwürdigkeitsprüfung. Kleinunternehmer und Mittelständler, die aufgrund der Krise Liquiditätsengpässe oder Kreditbedarf haben, berät die Commerzbank zu den neu aufgesetzten und ausgeweiteten KfW-Corona-Kreditprogrammen des Bundes. „Wir werden alles dafür tun, die Anträge von Unternehmen zeitnah zu prüfen und an die KfW weiterzuleiten, um damit ihre Liquiditäts- und Kreditversorgung zu sichern", so Guido Groß.

Die Commerzbank hat in Frankfurt und Eschborn insgesamt 501 Mitarbeiter.

www.commerzbank.com