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Letzte Aktualisierung: 09.12.2019

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Christine Lagarde trägt sich in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt ein

Neue EZB-Präsidentin zum Antrittsbesuch im Römer empfangen

von Ilse Romahn

(02.12.2019) Christine Lagarde hat sich am Freitag, 29. November, in das Goldene Buch der Stadt eingetragen. Danach empfing Oberbürgermeister Peter Feldmann die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ihrem Antrittsbesuch in seinem Amtszimmer.

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Christine Lagarde trägt sich ins Goldene Buch ein, im Hintergrund Oberbürgermeister Feldmann
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Roessler
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Der Eintrag der EZB-Präsidentin
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Roessler
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Die Finanzmetropole am Main ist Sitz der EZB. Lagarde steht seit dem 1. November der Zentralbank vor.

„Es ist mir eine große Ehre als Oberbürgermeister unserer Handels- und Finanzstadt, Sie heute im historischen Kaisersaal zur feierlichen Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Frankfurt begrüßen zu dürfen. Viele berühmte Persönlichkeiten haben dort unterschrieben. Sie befinden sich also in bester Gesellschaft“, sagte Feldmann. Er hob die Bedeutung der EZB für ein politisch geeintes und wirtschaftlich prosperierendes Europa sowie die Stadt Frankfurt hervor. „Die EZB als Symbol für Währungsstabilität und Frankfurt als internationale Handelsstadt in der Mitte Europas gehen am Main eine ideale Symbiose ein“, betonte das Stadtoberhaupt.

„Die EZB und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Europa fühlen sich eng mit der Stadt Frankfurt und den Menschen, die hier leben, verbunden. Wir fühlen uns in dieser Stadt mit ihrem internationalen Flair wohl und gut aufgenommen. Uns liegt viel daran, an lokalen Initiativen teilzunehmen und unseren Austausch mit den Behörden fortzusetzen“, sagte Präsidentin Lagarde.

Feldmann unterstrich das Interesse Frankfurts am Ausbau der Beziehungen zwischen Zentralbank und Stadt. An die EZB-Chefin gerichtet, sagte er: „Wir freuen uns darauf, Sie möglichst oft begrüßen zu können - gerne häufiger als Ihren Vorgänger.“ Bei dem Gespräch im Amtszimmer des Oberbürgermeisters tauschten sich beide dazu aus, wie die Bank sich stärker hin zur Stadt öffnen könne. Dabei ging es auch um eine stärkere kulturelle Präsenz in der Paulskirche und weitere Anliegen von Stadt sowie EZB. (ffm)