Chemieindustrie fördert Zukunftstechnologien
Über 400.000 Euro für innovative Lehre im Chemiestudium
Ulrike Zimmer, Geschäftsführerin des Fonds der Chemischen Industrie, sagte dazu: „Die Chemie- und Pharmaunternehmen brauchen Studenten, die für die Arbeitswelt von morgen bestens vorbereitet sind. Mit unserer Förderung investieren wir in die nächste Generation junger Talente, die künftig die Transformation der Branche weiter vorantreiben wird. Die Hochschullehrer unterstützt der Fonds bei ihrer ambitionierten Aufgabe und fördert daher modellhafte Lehrprojekte aus zukunftsorientierten Themenfeldern – beispielsweise sogenannte Hochdurchsatz-Experimente.“
Bei Hochdurchsatz-Experimenten finden zahlreiche Versuche gleichzeitig statt und werden nicht wie üblich nacheinander ausgeführt. Dadurch werden Forschung und Entwicklung beispielweise in der Wirkstoff- oder Materialforschung erheblich schneller und kosteneffizienter. Die für die Lehre dieser extrem leistungsfähigen Technik benötigten Geräte wie Synthese- oder Pipettierroboter stehen den Fakultäten häufig noch nicht zur Verfügung. Mit seiner Förderung hilft der FCI, diese Lücke zu schließen.
Die Lehreinrichtungen stellen zusätzlich zu den Fonds-Mitteln auch eigene Gelder in Höhe von 20 Prozent der Fördersumme bereit. Diese Eigeninvestition ist Bedingung für die Fonds-Unterstützung und mobilisiert so weitere Mittel für die Verbesserung der Qualität der Lehre an deutschen Universitäten und Hochschulen.
Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des in Frankfurt ansässigen Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2023 rund 12,4 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds.
Weitere Artikel aus der Kategorie: