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Anstieg ifo Index ist gutes Zeichen, Unternehmen jetzt weiter entlasten

Für Juli weist der Geschäftsklimaindex des an der Universität München ansässigen ifo Instituts mit 86,6 Punkten ein Plus von 0,9 gegenüber 85,7 Punkten im Juni aus. Der Anstieg ist auf optimistischere Erwartungen der Unternehmen zurückzuführen, während die aktuelle Geschäftslage schlechter als im Vormonat bewertet wurde.

Vor dem Hintergrund des leichten Anstiegs des ifo Geschäftsklimaindex sagt Ulrich Caspar, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt am Main: „Dass die Unternehmen positiver in die Zukunft blicken, ist ein gutes Zeichen. Damit es so bleibt, sollte die Regierung die angekündigten Reformen zügig umsetzen und Unternehmen weiter entlasten.“ 

Die IHK Frankfurt erwartet von der Bundesregierung nun eine verlässliche Begrenzung von Steuern und Lohnnebenkosten. Sie verweist auf ihre aktuelle Konjunkturumfrage, in der 59 Prozent der regionalen Unternehmen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen als eines ihrer größten Geschäftsrisiken benannten. 

Die IHK begrüßt das erste Reformpaket der Bundesregierung und die Vorschläge zur Modernisierung der Rentenversicherung. Beide sollten jetzt möglichst schnell umgesetzt werden. Um die Lohnnebenkosten dauerhaft zu begrenzen, sollten aber weitere Reformen zeitnah folgen. Kritisch sieht die IHK die geplante Erhöhung der sogenannten Reichensteuer. IHK-Präsident Caspar erklärt: „Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften ist die Einkommenssteuer zugleich Unternehmenssteuer. Höhere Steuersätze schwächen Eigenkapitalbildung und Investitionen.“ Abschließend mahnt Capar: „Stimmungen können sich schnell ändern. Investitionen und Arbeitsplätze entstehen aber erst, wenn Unternehmen verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen vorfinden.“

http://www.frankfurt-main.ihk.de