Archiv-Nachrichten

Cannabis Samen kaufen: ein Leitfaden für Interessierte

Am 1. April 2024 wurden der Konsum, Besitz und Eigenanbau geringer Mengen an Cannabis entkriminalisiert. Seitdem herrscht in der Fanszene echte Aufbruchsstimmung. Eine zunehmende Zahl von Menschen interessiert sich für die Aufzucht von Hanf.
2024-04-30_Cannabis_Samen__1_(c)Unsplash__CRYSTALWEED_cannabis.jpg
Symbolfoto
Foto: Unsplash / CRYSTALWEED cannabis

Dieser Ratgeber verrät, wie Liebhaber an Samen gelangen und was es beim Kauf zu beachten gibt.

Essenzielle Kriterien beim Kauf und Möglichkeiten des Bezugs
Wichtig für Konsumenten ist in erster Linie die Sorte. Im Handel sind hunderte Züchtungen erhältlich, die sich in die zwei Arten Sativa und Indica mit tausenden Unterkategorien aufgliedern. Alle Formen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Blütenform, Farbe, Blattgröße, Wuchshöhe und dem Geruch. Natürlich nimmt der THC- oder CBD-Gehalt der Pflanze ebenso eine entscheidende Rolle ein. In den Produktbeschreibungen gängiger Shops finden Interessenten wichtige Erfahrungsberichte zur Wirkung. Dort wird zudem beschrieben, wie lange die Pflanzen bis zur Blüte benötigen und welche konkrete Pflege sie wünschen. Mittlerweile verkaufen zahlreiche Online-Shops hochwertiges Material. Im Hinblick auf Qualität und Zuchterfolg haben sich die die Fastbuds Samen sehr bewährt. Dort ist Saatgut für die unterschiedlichsten Bedürfnisse erhältlich. Interessierte sollten zunächst zwei bis drei Varietäten mit schwankendem THC-Gehalt ausprobieren und sich ein eigenes Bild machen.

Preise und Lieferdauer von Cannabis Samen
Wer Cannabis-Samen kaufen möchte, interessiert sich natürlich für den Preis. Wie die Wirtschaft steckt der Markt in Deutschland noch in einer Wachstumsphase. Aus diesem Grund variieren die Kosten bisweilen stark. So sind etwa Züchtungen erhältlich, die von selbst blühen und keine Lichtschwankungen als Reiz benötigen. Andere Varianten haben einen sehr hohen THC-Gehalt und sind daher teurer. Momentan liegen die Einstiegspreise bei etwa 9 bis 10 € pro Samen. Für Premiumvarianten werden schon einmal 15 € und mehr fällig. Zahlreiche Shops informieren in Newslettern über aktuelle Rabatte. Für Käufer ohne Zeitdruck lohnt es sich, auf Aktionen zu warten und bei Bedarf mehr zu bestellen.

Hinsichtlich der Lieferdauer ergeben sich Unterschiede zwischen den Unternehmen. Unzählige Shops liegen im EU-Ausland und exportieren ihre Ware nach Deutschland. Aufgrund dessen müssen Kunden mit einer leicht höheren Wartezeit als beim inländischen Versand rechnen. Dennoch hält sich die Dauer in Grenzen. So liefert der Händler Fastbuds die Samen innerhalb von zwei Wochen an die angegebene Adresse, per Expressversand sogar in bis zu 3 Tagen.

Vor dem Kauf über Anbaubedingungen informieren
Noch vor der Sortenwahl sollten Käufer die richtigen Bedingungen für den Anbau sicherstellen. Wie unzählige andere Pflanzen benötigen Cannabisgewächse reichlich Licht und Nährstoffe. Leistungsstarke LEDs mit einer hohen Lumenzahl unterstützen optimal beim Innenanbau. Der Wasserbedarf ist mittel. Nach der Aufzuchtphase der Sämlinge genügen Wassergaben im Rhythmus von drei Tagen. Ferner sollte das Substrat den Bedingungen der jeweiligen Sorte entsprechen. Unbedingt zu achten ist auf keimfreie Erde, die mit Sand und Kies vermischt werden sollte. In der Produktbeschreibung informieren die Hersteller meistens über die empfohlene Temperatur. Kühlere Zuchtformen finden im Keller oder einem ungenutzten Raum optimale Bedingungen vor, während wärmeliebende Stränge wie Haze bestens mit Hitze zurechtkommen. Ebenso verbessert technisches Equipment die Anbaubedingungen. Künstliche Bewässerungssysteme mit Zeitschaltuhr entlasten im Alltag, wohingegen intelligente Lampen die benötigte Lichtmenge eigenhändig steuern. Erfindergeist lohnt sich in diesem Zusammenhang.