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Letzte Aktualisierung: 30.09.2022

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Business Energieeffizienz-Netzwerk 2.0 unterstützt Unternehmen beim Energiesparen

von Ilse Romahn

(19.09.2022) 17 Unternehmen aus der Metropolregion FrankfurtRheinMain haben sich erneut zu einem Business Energieeffizienz-Netzwerk zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel für die gesamte dreijährige Laufzeit des BEEN 2.0: Vom Start im Juni 2021 bis Mitte 2024 zusammen rund 40.000 Megawattstunden Energie einzusparen – dem Jahresverbrauch von 16.000 Haushalten.

Mainova-Vorständin Diana Rauhut, Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der Mainova-Vorstandsvorsitzende Dr. Constantin H. Alsheimer und IHK-Geschäftsführer Detlev Osterloh bei der Vorstellung des BEEN 2.0.
Foto: Mainova AG
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Zudem wollen sie ihre CO2-Emissionen um zusammengerechnet 17.000 Tonnen senken, was dem jährlichen Pro-Kopf-Ausstoß in Deutschland von 1.580 Personen entspricht.

Die Fortsetzung des BEEN haben erneut die Mainova AG und die Industrie- und Handelskammer Frankfurt (IHK) gemeinsam initiiert. Die Teilnehmenden kommen wie bei der Erstauflage aus unterschiedlichen Branchen. Diese reichen von der Finanzwirtschaft über die Rechenzentrumsbranche bis hin zum Verkehrswesen. Auch für die zweite Laufzeit verpflichten sich die Unternehmen mindestens ein energiesparendes Vorhaben in der Projekt-Laufzeit umzusetzen. Schwerpunkte bilden beispielsweise: verbesserte Beleuchtungs-Konzepte, energetische Optimierungen oder Umstellung auf Elektromobilität. Daneben setzen die BEEN-Teilnehmenden auf effizientere Lüftungsanlagen und Messdatenmanagement. Die Steuerung von Heizungs- und Kälteanlagen zählt ebenfalls dazu. Verbesserte Transparenz im Energieverbrauch ist zudem weiter ein zentrales Thema.

Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, sagte beim Netzwerk-Treffen: „Das Business Energieeffizienz-Netzwerk ist ein Gewinn für die Rhein-Main-Region und den Klimaschutz in Hessen. Denn die Unternehmen setzen sich gemeinsam für einen effizienteren Umgang mit Energie ein und realisieren dabei enorme Einsparmengen. Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen und damit krisenfesten hessischen Wirtschaft.“

Mainova-Vorständin Diana Rauhut betonte: „Den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und damit Kosten zu sparen, ist ein zentrales Thema für Unternehmen. Moderne und effiziente Anlagentechnik, optimierte Prozesse und transparentes Energiemanagement spielen hierbei eine wichtige Rolle. Mit dem BEEN 2.0 wollen wir die Firmen dabei unterstützen und gleichzeitig den Austausch untereinander fördern. Deshalb freue ich mich, die Erfolgsgeschichte der ersten Laufzeit des Netzwerks gemeinsam fortzuschreiben.“

Detlev Osterloh, Geschäftsführer Innovation und Umwelt bei der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, ergänzte: „Unternehmen sind heute, wie selten zuvor, in ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Existenz durch die explodierenden Energiekosten in Deutschland bedroht. Umso wichtiger ist es daher, gemeinsam weiter im BEEN 2.0 daran zu arbeiten, Energie einzusparen und die Energieeffizienz weiter zu verbessern. Der Erfahrungsaustausch ist dabei von hoher Bedeutung, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen. Die IHK steht ihren Mitgliedsbetrieben für Fragen zur Verfügung und befasst sich in ihrem Gebäude am Börsenplatz mit den Fragen der Nachhaltigkeit, etwa im Bereich der Steuerung des Raumklimas, um Energie einzusparen.“

Ihre Erfahrungen tauschen die Unternehmen auf den Netzwerktreffen aus, die viermal pro Jahr stattfinden. Zusätzlich erhalten die Mitglieder die Möglichkeit, bei Führungen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen regionaler Innovationsprojekte zu werfen. An den Netzwerktreffen nehmen immer erfahrene Energieauditoren teil, um ihre Expertise in den Erfahrungsaustausch einfließen zu lassen. Mainova unterstützt sie dabei als kompetenter Ansprechpartner und organisiert als Schirmherr die regelmäßigen Netzwerktreffen.