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Letzte Aktualisierung: 29.05.2024

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Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen im „Salon kontrovers“

von Ilse Romahn

(13.05.2024) „Ich spreche von dem, der mich verhext hat“ – der Briefwechsel zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen im „Salon kontrovers“. Selten kommt es zu einer persönlichen und zugleich fruchtbaren Beziehung zwischen Intellektuellen und Politikern, zwischen Geist und Macht.

Peter Schröder
Foto: Michael Benthin
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Eine Ausnahme aber bildet das Verhältnis zwischen Voltaire und Friedrich dem Großen, deren faszinierender Briefwechsel am 16.5. (19:30 Uhr) im Holzhausenschlösschen Thema der Lesungsreihe Salon kontrovers: Briefe – schreiben und lesen ist.

1736 trug der preußische Kronprinz dem Schriftsteller und Philosophen die Brieffreundschaft an – und bewarb sich um seine Aufmerksamkeit wie ein Liebhaber. Da war Friedrich 24 und Voltaire 42 Jahre alt. Der Briefverkehr ging weiter bis zum Tod Voltaires 1778 und thematisiert den Kampf gegen Fanatismus und Kirchen, für Aufklärung und Vernunft, aber auch die Unvernunft von Herrschern, die zur Mehrung ihrer Macht Menschenleben opfern, wie Voltaire es dem „Schlächter“ Friedrich vorwarf. Ruthard Stäblein hat die Korrespondenz als Lesung eingerichtet und wird in das Thema einführen. Es lesen Peter Schröder (Voltaire) und Stephan Wolf-Schönburg (Friedrich der Große).

Karten sind über ADticket erhältlich.


Die Frankfurter Bürgerstiftung finanziert alle ihre Tätigkeiten und ihr Veranstaltungsprogramm allein durch private Förderungen und Spenden und freut sich über jede Unterstützung. Sie ist eine Stiftung von Bürgern für Bürger.

Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5. 60322 Frankfurt am Main  https://www.frankfurter-buergerstiftung.de