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Letzte Aktualisierung: 24.01.2020

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Brentanostraße und Bettinaplatz: Die Frankfurter Familie Brentano

von Ilse Romahn

(07.01.2020) Am Montag, 13. Januar, spricht Wolfgang Bunzel, Leiter der Abteilung Romantik-Forschung im Goethe-Haus, über die berühmte Frankfurter Familie Brentano.

Der Vortrag setzt die Reihe „Frankfurter Familiengeschichte(n) in Straßennamen“ fort, die die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltet.

Mehrere Angehörige der aus der Gegend um den Comer See in Norditalien stammenden Familie Brentano siedelten sich ab dem späten 17. Jahrhundert in Frankfurt an. Einer von ihnen, Peter Anton Brentano, stieg binnen weniger Generationen zu einem der wohlhabendsten Bürger der Reichsstadt auf. Zwei seiner Kinder, Clemens Brentano und Bettine Brentano, verheiratete von Arnim, wurden als Schriftsteller berühmt und gingen in die Kulturgeschichte ein. Sie sind es, nach denen später Straßen und Plätze in Frankfurt benannt wurden. Aber auch ein Park und eine Schule halten die Erinnerung an die beiden „enfant terribles“ der Familie wach. Der Vortrag stellt die beiden Dichtergeschwister vor und beleuchtet, was sie mit der Stadt Frankfurt verband.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Die Teilnahme kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro. Für Mitglieder der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte ist der Eintritt mit Ausweis frei. Es besteht nur ein begrenztes Platzangebot. Reservierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de (ffm)