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Bregenzer Festspiele: Grimmige Riesenschlangen, brennende Kirchtürme

Besonderheiten und Raffinessen des neuen Spiels auf dem See Das Bühnenbild des Freischütz gleicht einem Wimmelbild: In jeder Ecke gibt es Faszinierendes zu entdecken. Links ragt der zwölf Meter hohe Kirchturm in die Höhe, der brennen, leuchten und einstürzen kann, in der Mitte der Bühne versteckt sich eine grimmig dreinblickende Riesenschlange, die ebenfalls pyrotechnisch in Szene gesetzt wird. Rechts vorne erscheint im Laufe der Vorstellung ein Geisterpferd samt gespenstischem Reiter.
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Skelettpferd
Foto: Bregenezer Festspiele/Eva Cerv

Knapp drei Wochen vor der Premiere am 17. Juli 2024 laufen die Proben für Carl Maria von Webers Oper Der Freischütz am Bregenzer Bodenseeufer auf Hochtouren. Täglich um 13.30 Uhr spielt sich derzeit auf der Seebühne der gleiche Szenenwechsel ab: Wenn die Probe zu Ende ist, verschwinden die Sänger über die Hinterbühne in ihre wohlverdiente Pause, während am Uferweg immer mehr Techniker auftauchen, um weiter am Bühnenbild zu feilen.

Das Kaschur-Team gibt der Riesenschlange mit schwarzer Farbe ihr finales, furchteinflößendes Aussehen. Währenddessen befestigt das Requisiten-Team Halterungen für Hirsche (aus Plüsch und Boxsackfüllung) an einem Baum und Tontechniker platzieren Lautsprecher.

Technik-Direktor Wolfgang Urstadt ist zuversichtlich: »In den sechs Wochen zwischen Probenstart und Festspielbeginn setzen wir alle Puzzleteile für einen gelungenen Abend zusammen. Bis zur Premiere sind alle Requisiten platziert und alle technischen Effekte perfektioniert«.