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Blutplasma: unverzichtbar für lebenswichtige Therapien

International Plasma Awareness Week 2026. Eine Mutter-Sohn-Geschichte zeigt, warum jede Spende zählt. Frankfurt, 1. Oktober 2026. Für Menschen mit seltenen Krankheiten wie Immundefekte und Gerinnungsstörungen oder mit bestimmten Krebserkrankungen sind Medikamente aus menschlichem Blutplasma häufig lebensnotwendig.

Die darin enthaltenen Proteine lassen sich bislang nicht künstlich herstellen und müssen daher aus gespendetem Plasma gewonnen werden. Blutplasma ist damit ein unverzichtbarer Rohstoff für die moderne Medizin – und regelmäßige Plasmaspenden sind entscheidend, um die Versorgung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen. Wie wichtig jede einzelne Spende sein kann, zeigt das Beispiel von Basma Nahhas, deren Sohn an einem Immundefekt leidet: Für die Herstellung der Immunglobuline, die er benötigt, werden rund 130 Plasmaspenden gebraucht. Anlässlich der International Plasma Awareness Week (IPAW) vom 5. bis 9. Oktober 2026 informiert CSL Plasma über die Bedeutung von Blutplasma und Plasmaspenden und zeigt anhand der Geschichte von Basma Nahhas, warum jede Spende zählt.
Das Thema Plasmaspende ist für Basma Nahhas eng mit ihrer persönlichen Lebenssituation verbunden: Ihr zwölfjähriger Sohn lebt mit einem Immundefekt und ist auf eine regelmäßige Behandlung mit Immunglobulinen angewiesen. Diese lebenswichtigen Antikörper erhält er wöchentlich über eine Infusion unter die Haut. Der dafür benötigte Wirkstoff wird aus menschlichem Blutplasma gewonnen. Die Herstellung solcher Medikamente ist auf regelmäßige Plasmaspenden angewiesen – für die Immunglobulin-Therapie von Basmas Sohn werden jährlich rund 130 Plasmaspenden benötigt. Seit der Diagnose hat sich Basma Nahhas intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und ist selbst zur Plasmaspenderin geworden. „Für mich ist die größte Motivation mein Sohn, auch wenn mein Plasma nicht direkt für sein Medikament verwendet wird. Aber ich mache das, um etwas zurückzugeben“, sagt Basma Nahhas.

Internationale Aktionswoche macht Patientengeschichten sichtbar.

Die Aufklärungsinitiative International Plasma Awareness Week lenkt jedes Jahr die Aufmerksamkeit auf Menschen, die auf plasmabasierte Arzneimittel angewiesen sind, und auf die Bedeutung von Plasmaspenden für ihre Versorgung. Persönliche Geschichten wie die von Basma Nahhas machen sichtbar, wie wichtig das Spenden von Plasma für das Leben vieler Patientinnen und Patienten ist. „Viele Menschen wissen nicht, dass sie mit ihrer Plasmaspende Leben retten. Die International Plasma Awareness Week will genau dieses Bewusstsein stärken und den betroffenen Patientinnen und Patienten eine Stimme geben“, erklärt Dr. Simone Ries, Geschäftsführerin von CSL Plasma. „Jede einzelne Plasmaspende trägt dazu bei, lebenswichtige Medikamente verfügbar zu machen und chronisch kranken Menschen eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen.“

Plasmaspende: Die häufigsten Irrtümer im Faktencheck.

Ein zentrales Ziel der International Plasma Awareness Week ist die Aufklärung über Blutplasma und Plasmaspenden. Obwohl plasmabasierte Medikamente für viele Patientinnen und Patienten unverzichtbar sind, halten sich zahlreiche Mythen und Missverständnisse rund um die Plasmaspende. CSL Plasma klärt über die wichtigsten Punkte auf:
Mythos 1: Eine Plasmaspende ist dasselbe wie eine Blutspende. Fakt: Bei einer Blutspende wird Vollblut entnommen. Bei der Plasmaspende wird das Plasma außerhalb des Körpers von den anderen Blutbestandteilen getrennt; diese werden dem Körper unmittelbar zurückgeführt.
Mythos 2: Das gespendete Plasma wird direkt einem Patienten oder einer Patientin verabreicht.
Fakt: Bevor aus dem gespendeten Plasma ein Medikament hergestellt werden kann, durchläuft es zahlreiche Prozesse und wird über mehrere Monate hinweg getestet und verarbeitet. Bei CSL Plasma wird das Plasma zunächst entnommen, geprüft und eingelagert. Anschließend wird es bei CSL Behring zu plasmabasierten Medikamenten weiterverarbeitet. Erst danach gelangen die fertigen Arzneimittel zu Patientinnen und Patienten in Deutschland.
Mythos 3: Eine Plasmaspende dauert sehr lange. Fakt: Die eigentliche Spende dauert in der Regel zwischen 30 und 45 Minuten und lässt sich für viele Spenderinnen und Spender gut in den Alltag integrieren.
Mythos 4: Plasma ist künstlich herstellbar. Fakt: Blutplasma ist nicht künstlich herstellbar. Da es als Ausgangsmaterial für wichtige Arzneimittel dient, sind Plasmaspenden ein wichtiger Bestandteil der Versorgung.
Mythos 5: Wer Plasma spendet, bekommt nichts zurück. Fakt: Neben dem guten Gefühl, etwas für die Gesellschaft getan zu haben, erhalten Spenderinnen und Spender nach § 10 des Transfusionsgesetzes eine Aufwandsentschädigung. Diese orientiert sich an der Abgabemenge.

Jede Spende zählt

Anlässlich der International Plasma Awareness Week ruft CSL Plasma dazu auf, sich über die Plasmaspende zu informieren und damit einen Beitrag zur Versorgung von Menschen mit seltenen und chronischen Erkrankungen zu leisten. Detaillierte Informationen zur Plasmaspende und zu den Standorten von CSL Plasma finden Interessierte unter www.cslplasma.de und www.plasma-spenden.de.