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Bittere Lebensmittel mit Vorsicht genießen

Bitterstoffe können Wirkung von Medikamenten verändern

Bitterstoffe in Lebensmitteln kurbeln die Verdauung an und wirken gegen Heißhunger. In diesen zwei Fällen kann Bitteres auf dem Teller aber Schaden anrichten. Dass wir Bitteres nicht mögen, ist angeboren, denn ein bitterer Geschmack signalisiert: Vorsicht, das hier könnte giftig sein! Darauf macht der Vorsitzende der Interessenvertretung Patienten-&-Versicherte (IVPV), Bundesverband für Gesundheit-&-Soziales, Manfred Pfeiffer aufmerksam.
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Der Vorsitzende der Interessenvertretung für Patienten und Versicherte, Manfred Pfeiffer, beschäftigt sich im neuen Infobrief mit den Bitterstoffen in Lebensmitieln.
Foto: Interessenvertretung für Patienten und Versicherte

Er bezieht sich dabei auf Christina Esser, Dozentin an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHJPG), und schreibt im neuen Infoblatt der Interessenvertretung „Aufgepasst-&-Hergehört“: „Dabei sind viele bittere Lebensmittel nicht giftig, sondern gesund. Denn sie wirken entzündungshemmend und machen es dem Körper leichter, Fettiges zu verdauen.“

Zuccini, Gurke und Kürbis sollten nicht bitter sein. Der bittere Geschmack bei diesen Früchten deute darauf hin, dass unerwünschte giftige Pflanzenstoffe drinsteckten. Die Deutsche Diabetes-Hilfe empfehle in diesem Fall, das Gemüse zu entsorgen.

Pfeifer weist auf noch etwas Wichtiges hin: „Wer eine bittere Grapefruit zu sich nimmt, sollte wissen, dass ihre Bitterstoffe die Wirkung von Medikamenten abschwächen oder verstärken kann. Das gilt z.B. für Cholesterinsenker und Herz-Kreislauf-Medikamente.“