Bildungsreise zum Thema Klimawandel
Seit 1995 finden jährlich internationale Klimakonferenzen statt. Viele Verbände und Organisationen wie z.B. ‚Fridays for Future‘ treten seit vielen Jahren für die Umwelt ein und haben schon einige Ziele erreicht. Davon unbeeindruckt schreitet die Erderwärmung ungebremst voran. Der Klimawandel ist nichts, was irgendwo anders oder irgendwann in der Zukunft stattfindet. Er ist längst gewissermaßen unter uns und führte schon in den letzten Jahrzehnten zu extremen Veränderungen und hohen Kosten.
Wer noch vor wenigen Jahrzehnten auf einer Hochtour auf einem der großen Gletscher wie dem Aletschgletscher in den Berner Alpen unterwegs war, dem könnten heute beim Anblick der Tristesse die Tränen kommen. Wo einst Eis und Schnee glitzerten, liegen jetzt Schutt und Geröll. Nirgendwo ist der Klimawandel so stark messbar wie im Alpenraum. Hier sind die Temperaturen in den vergangenen 100 Jahren mit 2 Grad Celsius doppelt so stark angestiegen wie im globalen Durchschnitt. Seit 1970 hat sich das Klima in den Alpen um ca. 1,8 Grad Celsius erwärmt.
"Auf dieser Bildungsreise werden wir uns dem Thema ‚Wassermangel‘ im Rahmen des Klimawandels widmen. Wir werden bei Exkursionen die offensichtlichen Veränderungen im Aletschgebiet, sowohl für die Natur und die Lebewesen als auch für den Tourismus erfahren ‐ sei es auf einer Gletschertour, einer Wanderung auf einem alten Wasserweg, den sogenannten ‚Suonen‘ oder einem praktischen Umwelteinsatz." Ergänzt wird das Programm durch die Teilnahme an einem Partizipationsprojekt, um den Transfer in den Alltag zu erlernen. Darüber hinaus wird sich mit den gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels beschäftigt.
Die Bildungsreise wird vor Ort durch Mitarbeiteren der ProNatura Einrichtung „Villa Cassel“ inhaltlich begleitet. Für diese Bildungsreise reicht eine normale Fitness aus. Unabdingbar sind gute Wanderschuhe sowie wetterfeste Kleidung.
Weitere Informationen und Anmeldung: verbandsarbeit@jw‐awo.de oder (069)830556105
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