Besuch aus der Mongolei: Netzbetrieb und Zukunftstechnologien im Gespräch
Bereits Ende Oktober hat eine mongolische Delegation die Ausbildungswerkstatt der Süwag Energie AG in Flörsheim besichtigt. Nun war erneut Besuch aus der Mongolei gekommen: 20 Teilnehmende, die im Rahmen einer mehrtägigen Studienreise im Rhein-Main-Gebiet unterwegs sind, kamen auch zur Syna, Netztochter der Süwag. Vor Ort, am Standort der Syna in Hofheim, konnten sich die Besucher aus der Mongolei mit den Expertinnen und Experten des Netzbetreibers austauschen.
Foto: Hans Reimann/Süwag Energie AG
Organisiert wurde der Besuch von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesstelle für Technologiefortbildung (HLfT).
Im Kern des Austausches stand der Aufbau des deutschen Stromnetzes: In einem Vortrag erklärten die Expertinnen und Experten der Syna die verschiedenen Spannungsebenen, von der Höchst- bis zur Niederspannung, und welche Anforderungen unser Netz heute, aber auch in Zukunft erfüllen muss. Dabei wurde auch die aktuell viel diskutierte Integration von Batteriespeichern angesprochen, welche – sofern netzdienlich angelegt – durchaus zur Stabilisierung der Stromnetze beitragen können.
Im Anschluss ging es für die Teilnehmer in das am Syna-Standort gelegene Umspannwerk. Dort lag der Fokus auf den Betriebsmitteln, von modernen Schaltanlagen über die Leitungen bis hin zu den Transformatoren.
Über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung war das Interesse der Besucherinnen und Besucher aus der Mongolei groß und die Nachfragen entsprechend zahlreich. Das freute nicht nur die Kolleginnen und Kollegen der Syna, sondern auch Uwe Graune, Abteilungsleiter bei der HLfT und Mitorganisator der Studienreise: „Der Austausch bei der Syna war unser erster Besuch bei einem externen Partner im Rahmen des „Training of Trainers – Hochspannungstechnik und RE Netzintegration“ und die Teilnehmer haben eine Menge mitnehmen können. Der gemeinsame Dialog ist das Ziel der Reise und das hat bei der Syna wunderbar geklappt. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken!“
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