Bestattungen in Frankfurt – so planen Sie eine Beerdigung Schritt für Schritt
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Hier erfahren Hinterbliebene, welche Schritte bei der Planung der Trauerfeier beachtet werden müssen:
Schritt 1: Bestattungsvorsorge berücksichtigen
Der wichtigste Schritt bei der Bestattungsplanung besteht darin, zu überprüfen, ob der oder die Verstorbene selbst vielleicht Vorkehrungen für die Beerdigung getroffen hat. Insbesondere ältere Menschen beschäftigen sich bereits zu Lebzeiten mit der Bestattungsvorsorge; nicht selten wurde im Voraus ein Vorvertrag bei einem Bestattungsunternehmen hinterlegt. Auch ist es möglich, dass eine Sterbegeldversicherung abgeschlossen wurde, die für die Beerdigungskosten aufkommen kann.
Schritt 2: Bestatter auswählen und Bestattungsvertrag abschließen
Sollte der oder die Verstorbene im Voraus kein Bestattungsunternehmen ausgewählt haben, kommt diese Aufgabe den Hinterbliebenen zu. Oft muss die Wahl des Bestatters relativ schnell gehen: im Regelfall haben Angehörige – je nach Bundesland – zwischen 24 und 36 Stunden Zeit, bevor der Verstorbene dem Bestattungsunternehmen übergeben werden muss.
Auch bei Bestattungen in Frankfurt und Hessen muss die Überführung innerhalb von 36 Stunden nach offizieller Feststellung des Todes erfolgen. Anschließend gilt eine Maximalfrist von vier Tagen, in denen die Bestattung stattfinden muss.
Schritt 3: Art der Bestattung wählen
Sobald das Bestattungsunternehmen gewählt und der Bestattungsvertrag abgeschlossen wurde, müssen die Details der Beisetzung geklärt werden. Dabei muss vor allem die Art der Bestattung festgelegt werden: in Deutschland sind Sarg- oder Urnenbestattungen am häufigsten, aber auch Baum- oder Seebestattungen sind hierzulande möglich.
Schritt 4: Kosten planen
Nicht selten werden die Kosten einer Beerdigung von den Angehörigen unterschätzt – im Schnitt belaufen sich diese auf 5.000 Euro bis 10.000 Euro. Zu Gebühren, die im Zusammenhang mit der Nutzung des jeweiligen Friedhofs anfallen, kommen Kosten für verschiedene Dienstleistungen von:
- Bestattungsunternehmen
- Steinmetz
- Friedhofsgärtnerei
- ggf. Florist und Catering
Um die Kosten im Blick zu behalten, sollte beim Gespräch mit dem Bestattungsunternehmen auf jeden Fall um einen Kostenvoranschlag gebeten werden. Auf diesen kann sich auch bei Vertragsabschluss berufen werden.
Schritt 5: Angehörige und Freunde informieren
Nachdem die Details der Bestattung gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen geklärt wurden, ist es Zeit, Freunde und Angehörige zu informieren. Zu diesem Zweck können Menschen aus dem Umfeld der oder des Verstorbenen telefonisch oder mithilfe einer Trauerkarte zur Beisetzung eingeladen werden. Zusätzlich ist auch eine Traueranzeige in der regionalen Tageszeitung möglich.
Schritt 6: Trauerfeier organisieren
Spezifische Wünsche für den Ablauf der Trauerfeier können Hinterbliebene mit dem jeweiligen Bestatter oder dem verantwortlichen Pfarrer besprechen. Professionelle Bestattungsunternehmen unterstützen Betroffene gern bei der Auswahl der passenden Musik und der Organisation des Blumenschmucks für die Trauerhalle oder die Friedhofskapelle.
Schritt 7: Trauerrede planen
Einer der wesentlichen Bestandteile einer Trauerfeier ist die Trauerrede. Diese kann auf Wunsch von professionellen Traurednern oder Geistlichen übernommen werden; alternativ können auch Freunde und Verwandte der/des Verstorbenen zu Wort kommen.
Schritt 8: der Leichenschmaus
Traditionsgemäß findet im Anschluss an die Bestattung ein Trauerkaffee oder ein Leichenschmaus für die Beerdigungsbesucher statt. Für gewöhnlich findet dieser in einem zuvor ausgewählten Restaurant oder Café statt; persönlicher und günstiger, aber auch aufwendiger, ist ein Leichenschmaus in den eigenen vier Wänden.
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