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Letzte Aktualisierung: 26.02.2020

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Berliner Philharmoniker am 20. Februar inder Alten Oper

von Ilse Romahn

(11.02.2020) Es gebe natürlich kein Rezept, antwortete Kirill Petrenko unlängst im Gespräch mit einem Cellisten der Berliner Philharmoniker auf die Frage, wie er es schaffe, nicht nur solch fantastische Konzerte zu geben, sondern auch eine solch konzentrierte und intensive Probenarbeit zu leisten.

Kirill Petrenko
Foto: Stephan Rabold
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Was für den russischen Dirigenten jedoch zählt: „Manchmal muss man penibel und anstrengend sein, um die Dinge dorthin zu bringen, wo sie sein sollen“ – aber trotz dieser Unerbittlichkeit in der Sache dürfe nie die Wertschätzung der Leistung der Musiker*innen verloren gehen, erst recht nicht, wenn sie so großartig seien wie die Berliner Philharmoniker.  Diesen Respekt konnten die Berliner Philharmoniker bereits in der Vergangenheit erfahren, als Petrenko nach Bekanntgabe seiner Wahl im Juni 2015 zum neuen Chefdirigenten insgesamt acht Programme mit dem Orchester gestaltete. Und sie erleben ihn erst recht, seit Petrenko zur Spielzeit 2019/20 den Posten übernahm und unter anderem ein umjubeltes Antrittskonzert mit Beethovens neunter Sinfonie und das im Fernsehen und in mehr als 300 deutsche und internationale Kinos übertragene Silvesterkonzert 2019 gestaltete. 

Knapp ein halbes Jahr nach Petrenkos Dienstbeginn führt die Berliner Philharmoniker und ihren neuen Chefdirigenten nun eine Einladung in die Alte Oper Frankfurt. Ausgewählt haben sie für ihr Konzert am Donnerstag, 20. Februar 2020, ein Programm mit drei zwischen 1940 und 1950 entstandenen Werken, die auf verschiedene Weise Klangsinnlichkeit und Energie verbreiten: Die rhythmische Durchschlagskraft von Igor Strawinskys Sinfonie in drei Sätzen trifft auf die Verbindung von Innovation und brasilianischem Flair in Bernd Alois Zimmermanns Ballettmusik „Alagoana“ – und dann auf Sergej Rachmaninows letztes großes Werk, seine Sinfonischen Tänze. Die virtuose dreisätzige Orchesterkomposition zeigt Rachmaninow als einen Meister der Instrumentierung, der nicht nur durch die Verwendung von Klavier und Altsaxofon im Orchester ein differenziertes Klangbild schafft. 

Mit freundlicher Unterstützung der Deutsche Bank AG und der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt 

€ 36,- / 57,- / 89,- / 115,- / 129,- / 145,- (Endpreise) Tickethotline: (069)1340400 ▪ www.alteoper.de