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Bepöbelt, bespuckt und beleidigt

Heimniederlage der Skyliners nach Chaosspiel in Trier

Deutlich zurückgelegen, mit einem 11:0-Lauf im letzten Viertel nochmals bis auf einen Zähler herangekommen (76:77, 37. Minute) und doch mit 86:90 den Kürzeren gezogen: Die Zweitliga-Basketballer Fraport Skyliners hielten ihre Gäste aus Trier am Sonntag bis dahin für über vier Minuten ohne Korberfolg, doch Trier berappelte sich auf der Zielgeraden und glich somit letztlich in der nach dem Modus „best of five“ geführten Halbfinalserie zum 1:1 aus.
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Foto: Fraport Skyliners

Die Fraport Skyliners hatten bereits am Sonntagmittag in einem Eilverfahren Berufung gegen die durch die Spielleitung am Sonntagmorgen verhängte Spielsperre gegen David Muenkat eingereicht. Aufgrund dieser fehlte Frankfurt der beste Verteidiger sowie effektivste Akteur und trat im zweiten Halbfinalspiel gegen Trier unter Protest gegen die Wertung des Spiels an - dieser wurde fristgerecht vor Beginn der Partie beim Kommissar eingereicht. Ansonsten hätte keine Möglichkeit bestanden, im Nachhinein gegen die Wertung des Spiels Einspruch einzulegen.

Zu Spiel drei wechselt die Halbfinalserie zurück an die Mosel (Mittwoch, 22.5.). Die vierte Partie findet entsprechend wieder in der Süwag Energie Arena statt, und zwar am Freitag, 24.5., um 19 Uhr. Tickets für alle Heimspiele gibt es über www.fraport-skyliners.de/tickets, telefonisch über 069-928 876 19 oder die Vorverkaufsstellen von Adticket.

Denis Wucherer, Headcoach der Fraport Skyliners, sagte dazu: „In den ersten drei Vierteln war gut zu sehen, wie schwer wir uns defensiv tun, wenn mit David (Muenkat) und Lorenz (Brenneke) unsere zwei besten Verteidiger auf den Großen Positionen fehlen. Die Sperre gegen David tut uns extrem weh. Nach Spiel eins musste ich nach einer Bierdusche durch die Trierer Fans in der Kabine meine Schuhe auskippen. Wir wurden bepöbelt, bespuckt und beleidigt, und stehen am Ende wie die Bösen da. Trotzdem war heute im letzten Viertel die Chance da, dass das Spiel zu unseren Gunsten kippt, das Momentum war auf unserer Seite. Mit Behnam Yakhchali hatte Trier dann einen Spieler in seinen Reihen, der in der Crunchtime für die Entscheidung gesorgt hat.“

Und Don Beck, Headoach von Römerstrom Gladiators Trier, meinte: „Wir hatten heute das klare Ziel, nach Frankfurt zu kommen und den Ausgleich in der Serie zu erzwingen - das haben wir geschafft. Frankfurt hat im letzten Viertel nochmals gezeigt, was sie in dieser Saison so stark macht, doch wir haben unseren Level an Physis so hoch gehalten, dass es für den Sieg gereicht hat.“

Denis Wucherer startete mit einer ersten Fünf um Aiden Warnholtz, Booker Coplin, Justin Onyejiaka, Ife Ayaji und Jacob Knauf in die Partie. Lorenz Brenneke (Jochbeinbruch) und David Muenkat (Spielsperre) konnten nicht mitwirken. Am Pfingstsonntag pilgerten anlässlich des zweiten Halbfinalspiels bestens unterhaltenen 4.780 Zuschauer in die Süwag Energie Arena.

Trier griff sich in den ersten drei Vierteln acht Offensiv-Rebounds, im starken Frankfurter vierten Abschnitt kam keine weitere zweite Chance mehr dazu. Mit 19 Zählern stellte Ife Ajayi eine neue persönliche Bestleitung auf. Die 90 gegnerischen Zähler stellen in den laufenden Playoffs einen bisherigen Höchstwert dar. (18:22 | 21:24 | 18:27 | 29:17).