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Letzte Aktualisierung: 14.07.2024

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Belebung fürs Bahnhofsviertel: Kiosk eröffnet auf dem François-Mitterrand-Platz

von Ilse Romahn

(08.09.2023) In einem gemeinsamen Zusammenspiel von Mobilitäts-, Sicherheits- sowie Sozial- und Gesundheitsdezernat wird eine weitere Anregung zur Verbesserung der Situation im Bahnhofsviertel umgesetzt. Im Rahmen seiner Tätigkeit regte das dezernatsübergreifende Koordinierungsbüro für das Bahnhofsviertel an, eine gastronomische Nutzung des François-Mitterrand-Platzes zu prüfen.

Der Errichtung eines Kiosks mit Sitzgelegenheiten hat das Amt für Straßenbau und Erschließung nun als Modellprojekt für das Bahnhofsviertel genehmigt. Nachdem das Konzept des mobilen Kiosks sich am Mainkai im Rahmen vom „Sommer am Main“ bewährt hat, ist er nun an den François-Mitterrand-Platz umgezogen. Dank der Betreiber Marc Frantz und Babak Farahani konnte dies binnen kürzester Zeit umgesetzt werden.
 
„Ich freue mich, dass wir dieser Anregung des Koordinierungsbüros und des Ortsbeirates 1 so schnell entsprechen konnten. Die Belebung unserer Plätze in Frankfurt ist mir ein persönliches Anliegen. Deshalb haben wir diesen Ball sofort aufgenommen und gemeinsam eine Lösung im Sinne einer besseren Nutzung gefunden“, lobt Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert die gemeinsame Zusammenarbeit.
 
Der François-Mitterrand-Platz am Rand des Bahnhofsviertels wird derzeit nur sehr spärlich genutzt. Dabei bietet er einen zentralen Aufenthaltsort für die umliegende Wohnbevölkerung und der von Bürohochhäusern geprägten Mainzer Landstraße. Der Platz wird durch dieses Modellprojekt belebt und die Aufenthaltsqualität für das Bahnhofsviertel verbessert.
 
„Durch die Steigerung der Aufenthaltsqualität wird auch das Sicherheitsempfinden im Gebiet gestärkt. Eine rege Nutzung führt dazu, dass Menschen sich sicherer fühlen. Aber auch objektiv steigt die Sicherheit durch die Anwesenheit der Kioskbetreiber. An Plätzen mit einer gastronomischen Nutzung ist die soziale Kontrolle deutlich höher als an Plätzen, die sich selbst überlassen werden“, betont Ordnungs- und Sicherheitsdezernentin Annette Rinn.
 
Das Koordinierungsbüro für das Bahnhofsviertel wird auch weiterhin wichtige Maßnahmen und Anregungen sammeln und an die richtigen Stellen weitergeben. Damit werden sukzessive konkrete Verbesserungen für das Viertel angestoßen. Die dezernatsübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit ist hierbei eine große Stärke. 
 
„Dieses Projekt ist ein weiterer Erfolg unseres Koordinierungsbüros. Das Büro leistet seit seiner Gründung im Frühjahr dieses Jahres wertvolle Arbeit und trägt spürbar zur Verbesserung der Situation im Bahnhofsviertel bei. Es war eine gute Entscheidung aller Beteiligten, diese städtische Schaltzentrale direkt vor Ort einzurichten“, sagt Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl.
 
Das federführend ihrem Dezernat zugeordnete Koordinierungsbüro steht im engen Austausch mit allen beteiligten Dezernaten und städtischen Ämtern. Die Mitarbeiter des Büros analysieren die Situation vor Ort, sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner und geben Anliegen, Ideen oder Hinweise an die zuständigen Stellen weiter. So können unbürokratisch und schnell Lösungen erarbeitet werden.
 
Unter anderem hat das Koordinierungsbüro ein Konzept zur Kanalisierung von Essensverteilungen entwickelt und eine Übersichtskarte mit Hilfsangeboten im Bahnhofsviertel erarbeitet. Es hat einen regelmäßig stattfindenden Treff für Bewohnerinnen und Bewohner initiiert und vernetzt die Akteurinnen und Akteure vor Ort. (ffm)