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Letzte Aktualisierung: 15.07.2024

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Beitrag des Stoltze-Museums zum Grundgesetz-Jubiläum

von Ilse Romahn

(27.05.2024) Mit der Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde die Bundesrepublik Deutschland gegründet. Das Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse erinnert in Kooperation mit der Ev. Luth. St. Paulsgemeinde und der KulturRegion FrankfurtRheinMain mit einem Vortrag unter dem Titel „Freie Presse mit Beschlagnahm – Friedrich Stoltze gegen Zensur und für Pressefreiheit“ am Donnerstag, 6. Juni 2024, an dieses bedeutende Ereignis.

Karikatur aus der Frankfurter Latern 10/1874
Foto: Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse
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Der Frankfurter Schriftsteller Friedrich Stoltze (1816 - 1891) hat sich ein Leben lang für Bürgerrechte, politische Mitbestimmung und individuelle Freiheit eingesetzt. Als Autor der satirischen Wochenzeitschrift Frankfurter Latern lag ihm die Pressefreiheit, eines der heutigen Grundrechte, besonders am Herzen. Mehrfach wurde Stoltze wegen „Preßvergehens“ zu Geldbußen verurteilt. Trotzdem hat sich Stoltze immer wieder für die Pressefreiheit und gegen Zensur stark gemacht.

Die Begrüßung und Einführung ins Thema übernimmt Pfarrerin Andrea Braunberger-Myers. Petra Breitkreuz, Kuratorin des Stoltze-Museums der Frankfurter Sparkasse, liest ausgewählte Texte von Stoltze und zeigt ergänzende Karikaturen aus der Frankfurter Latern. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur Aussprache.

Die Lesung beginnt am Donnerstag, 6. Juni 2024, um 18.30 Uhr im Gewölbesaal der Ev. Luth. St. Paulsgemeinde, Hinter dem Lämmchen 8. Der Eintritt ist frei. Der Raum barrierefrei zugänglich.

Die Karikatur aus der Frankfurter Latern 10/1874 zeigt überspitzt das Dilemma, in dem sich Jounalisten und Autoren im 19. Jahrhundert befanden.

Petra Breitkreuz, Stoltze-Museum der Frankfurter Sparkasse