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"Baracken abreißen und mehr Licht!"

Rundgang der SPD-Fraktion Frankfurt auf dem Areal Teves-West

Die SPD-Fraktion im Frankfurter Römer geht davon aus, dass das Areal Teves-West langfristig ein Ort für Kunst, Kultur und Bildung bleibt. Bei einem Rundgang am Mittwoch hatten sich zahlreiche Stadtverordnete und Ortsbeiräte der SPD über die aktuelle Situation auf dem ehemaligen Industrieareal an der Rebstöcker Straße informiert.

„Das städtische Areal zeichnet sich durch eine vielfältige Nutzung aus Kunst, Kultur und Bildung aus und ist als Gemeinbedarfsfläche im Bebauungsplan gesichert. Hier werden niedrigschwellige Angebote gemacht, die insbesondere Kindern und Jugendlichen aus finanziell schwachen Familien zu Gute kommen. Wir werden uns dafür einsetzen dort weitere gemeinwohlorientierte Nutzungen anzusiedeln und das Angebot langfristig zu sichern. Dafür haben wir nicht viel Zeit, da die aktuellen Mietverträge 2030 auslaufen“, sagte Fraktionsvorsitzender Kolja Mülller.  

Wichtig ist Müller, dass auch in Zukunft dort Räumlichkeiten zu günstigen Konditionen angeboten werden können: „Fast alle aktuellen Nutzungen werden von der Stadt finanziell unterstützt, höhere Mieten müssten daher durch höhere Zuschüsse aufgefangen werden, das macht aus unserer Sicht keinen Sinn.“ In einem ersten Schritt will sich die SPD für einen baldigen Abriss der leerstehenden Baracken am Rande des Geländes und eine Beleuchtung der Bahnunterführung einsetzen.

„Die Beleuchtung der Bahnunterführung sollte eigentlich selbstverständlich sein und die völlig heruntergekommenen Baracken vermitteln den Eindruck der Verwahrlosung - und das, obwohl hier viele Kinder und Jugendliche täglich ein und aus gehen“, so Lennart Kretschmer, der Fraktionsvorsitzende der SPD im zuständigen Ortsbeirat 1.